Kontrollen geplant. Beschlossen / Trotz hoher Kosten soll Abwasserbeseitigungsanlage spätestens 2015 genau unter die Lupe genommen werden.

Von Günter Rapp. Erstellt am 23. Juli 2014 (09:37)
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Eine Studie, wie nach 2017 die Abwässer entsorgt werden können, ist bereits in Auftrag gegeben (Symbolbild). BVZ

KÖNIGSBRUNN / Weil die Abwasserbeseitigungsanlage in Königsbrunn bereits vor ca. 15 Jahren errichtet wurde und damit „in die Jahre gekommen“ ist, fordern die zuständigen Stellen des Landes jetzt eine Kanalbefahrung.

„Das ist mit einigen Kosten für die Gemeinde verbunden“, so Bürgermeister Franz Stöger. Auf die Gemeinde kommen rund 70.000 für diese Überprüfungsarbeiten zu. Gemeindechef Stöger: „Das Land fordert diese Überprüfungsarbeiten von uns, es gibt aber auch eine Landesförderung von ca. 50 Prozent.“ Der finanzielle Aufwand soll ins Budget 2015 integriert werden.

In diesem Zusammenhang gibt Gemeindevorstand Franz Haller (SPÖ) zu bedenken, dass beim Aufdecken von defekten Stellen in der Kanalisation auch die notwendige Sanierung veranlasst werden muss. „Eine Finanzierung dieser Arbeiten wird wahrscheinlich nur über die Kanalgebühren möglich sein“, stellt dazu Gemeinderat Alfred Mayer (ÖVP) fest.

Notwendig sind derartige Kanalüberprüfungen vor allem auch deshalb, weil immer wieder größere Regenwassermengen trotz Abwassertrennsystem in die Gemeinschaftskläranlage Altenwörth gelangen. Durch Kanalbefahrungen können illegale Regenwasseranschlüsse aufgedeckt werden.