Nina Stift ist Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin. Die Tullner Modelady will Bewusstsein fürs regionale Einkaufen bilden.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 19. Mai 2020 (13:52)
Die frisch kooptierte Vizepräsidentin Nina Stift freut sich auf die Zusammenarbeit mit Präsident Wolfgang Ecker in der Wirtschaftskammer. Foto: WKO
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Engagement in der Wirtschaftskammer Niederösterreich ist für Nina Stift nichts Neues, ist sie doch bereits seit zehn Jahren Landesgremialobfrau in der Sparte Mode und Freizeit.

Nun wurde sie vom Präsidium neben Christian Moser und Thomas Schaden als Vizepräsidentin kooptiert. Die bekannte Tullnerin übernimmt die Bereiche Nahversorgung, Ortskernbelebung sowie Nachhaltigkeit und Umweltpolitik.

„Ich möchte Bewusstsein dafür bilden, wieder mehr regional einzukaufen.“

„Ich möchte nicht nur reden, sondern in meinem Aufgabengebiet tatsächlich etwas bewegen“, sagt Nina Stift. Aus ihrem Familienunternehmen, einem innerstädtischen Modehaus, das im Herbst 200-jähriges Jubiläum feiert, kennt sie die Herausforderungen für Handelsbetriebe.

„Ich möchte Bewusstsein dafür bilden, wieder mehr regional einzukaufen und nicht bei ausländischen Internet-Riesen, die in Österreich weder Arbeitskräfte beschäftigen noch Steuern zahlen oder Vereine unterstützen“, betont die Modelady. Außerdem sei es auch kein Zeichen von Nachhaltigkeit, wenn ein Paket erst um die halbe Welt reisen müsse, bevor es beim Kunden landet.

„Präsident Wolfgang Ecker hat ein super Team, jeder Vize hat enorme Kernkompetenzen in seinem Bereich. Das wird ein schöner Weg in eine neue, moderne Ära der Kammer“, freut sich Stift auf ihre Aufgaben.