Tullner Museen gibt es jetzt auch "virtuell". Umbau des Römermuseums musste zwangspausieren. Direktor Helfer empfiehlt für Coronazeiten die Virtulleums-App.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 10. April 2020 (05:18)
Das Römermuseum ist zum Stillstand gekommen, aber das Virtulleum kann jederzeit genützt werden.
Das Römermuseum ist zum Stillstand gekommen, aber das Virtulleum kann jederzeit genützt werden.

Dem Coronavirus zum Opfer gefallen ist neben dem NÖ Museumsfrühling auch die für Anfang Mai geplante Wiedereröffnung des Römermuseums. Dieses hätte nach einem größeren Umbau in neuem Glanz erstrahlen sollen.

„Die dafür nötigen Arbeiten sind erst einmal weitgehend zum Stillstand gekommen“, berichtet Museumsdirektor Christoph Helfer, „die Tischlerei, die die größten Arbeiten zu machen hat, weiß im Moment auch nicht, wann sie wieder arbeiten können wird, da auch die Zulieferer keine genauen Termine angeben können.“ Kleinere Arbeiten im Hintergrund werden zwar erledigt, aber bezüglich eines gesicherten Zeitplans und wann dann Eröffnung und „Normalbetrieb“ stattfinden können, kann man auch im Rathaus noch keine Angaben machen.

„Die Geschichten von Tulln lassen sich am besten in der Stadt selbst erzählen“, meint Direktor Helfer. Er empfiehlt daher allen an Geschichte Interessierten, digital in die Vergangenheit der Stadt einzutauchen: „Im Virtulleum besteht die Möglichkeit, bequem, unterhaltsam und ohne jedes Risiko für die eigene Gesundheit und jene der Mitmenschen in die Historie Tullns einzutauchen und sich multimedial auf sinnvolle und abwechslungsreiche Weise die Zeit zu vertreiben - und das rund um die Uhr.“

Weitere Infos gibt’s auf www.virtulleum.at