"Schiele goes Graffiti" bei alter Donaubrücke in Tulln. Im Rahmen eines Projektes von „Gemma!“ verliehen die jungen Künstler Merksn, Sert One und Matze dem EVN-Gebäude bei der alten Donaubrücke neuen Glanz.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Juni 2020 (15:29)
Junge Künstler und ihr von Egon SchieleinspiriertesGraffiti-Kunstwerk auf dem EVN-Gebäude bei der alten Donaubrücke.
Gemma!

Egon Schiele mag zwar nicht mehr unter uns weilen. Seine Kunst lebt aber weiter. Aktuell gibt es ein neues, von ihm inspiriertes, Kunstwerk in Tulln zu sehen. Die jungen Künstler Merksn, Sert One und Matze verliehen dem EVN-Gebäude bei der alten Donaubrücke neuen Glanz und sprayten ihre Kunst auf dessen Wände. Zu sehen sind prominent platziert die Hände des Egon Schiele, der Karner in leuchtenden bunten Farben, sowie die Schriftzüge „Donau“ und „Tulln“ im modernen Graffiti-Stil.

Möglich gemacht hat dieses Projekt „Gemma!-Mobile Jugendarbeit im Bezirk Tulln“. „Wir versuchen seit jeher aufzuklären und Präventionsarbeit zu leisten. Mit einer Spray-Dose kann man einerseits großen Schaden anrichten, anderseits kann man unglaublich schöne Kunst – wie hier zu sehen – machen“, so Dominik Krutz, Leiter von Gemma!

Für ihn ist es gleichzeitig sein letztes Projekt als Jugendarbeiter in Tulln: „Ich bedanke mich bei allen, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit kennenlernen durfte und die sich für die Anliegen der Jugendlichen eingesetzt haben. Es war eine wirklich schöne Zeit, die ich nicht missen möchte.“