"HD Vinyl"-Firma Rebeat mit Sitz in Tulln in Konkurs

Erstellt am 12. August 2022 | 11:24
Lesezeit: 2 Min
Konkurs Insolvenz
Foto: NOEN, Bilderbox
Über das Vermögen der Rebeat Innovation GmbH ist am Landesgericht St. Pölten ein Konkursverfahren beantragt worden.
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Das Tullner Unternehmen wollte mittels neuer Lasertechnik "HD Vinyls" herstellen. Als Insolvenzursache gilt eine Verzögerung in der Entwicklung und bei der Zusammenstellung der Komponenten. Betroffen sind laut einer AKV-Aussendung vom Freitag fünf Dienstnehmer und zehn Gläubiger. Etwa 1,3 Mio. Euro an Aktiva stehen Passiva von rund zwei Mio. gegenüber.

Das Unternehmen wollte sich mit den neuartigen Schallplatten weltweit am Musikmarkt positionieren. Allerdings stellte sich heraus, dass die Laserkomponenten nicht das erwünschte Ergebnis erzielten. Auch Versuche des Unternehmens mittels eigener Presse bzw. Molds schlugen fehl, hieß es. Aufgrund mangelnder Förderungszusagen wurde nun Insolvenzantrag gestellt. Ob eine Sanierung geplant ist, soll laut AKV im Zuge des Verfahrens geklärt werden. Derzeit wurde kein entsprechender Antrag eingebracht.

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