Spiritueller Raum steht im Zentrum in Tulln. Die Idee der Arbeitsgruppe der Glaubensgemeinschaften im Rahmen Stadt des Miteinanders, die „Lange Nacht der Kirchen“ einmal anders zu gestalten, entstand bereits im Vorjahr. Corona-bedingt konnte dieser Plan nicht umgesetzt werden. Heuer aber wird die „Reise zu den spirituellen Räumen“ am 28. Mai stattfinden - natürlich unter Einhaltung aller Vorgaben.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 18. Mai 2021 (03:02)
Veljko Savic, Eva Teifenbacher, Michael Vogler, Wolfgang Apfelthaler, Senad Kusur und Stefanie Jirgal bei der Besprechung der Langen Nacht.
Urbanitsch, Urbanitsch

„Das ist ein weiteres starkes Signal, eines guten Miteinanders aller Glaubensgemeinschaften, die in Tulln beheimatet sind“, freut sich Projektleiter Michael Vogler.

„Wir werden in mehreren Kleingruppen zu sechs spirituellen Räume fahren.“ Stefanie Jirgal

Für die „Lange Nacht der spirituellen Räume“ müssen sich alle Besucher bis zum 21. Mai unter dem Link der Stadtgemeinde anmelden: www.stadtdesmiteinanders.at/lange-nacht-tulln/.

„Wir werden je nach Teilnehmeranzahl in mehreren Kleingruppen sechs spirituelle Orte in Tulln hintereinander gemeinsam anfahren“, erklärt Stefanie Jirgal den gut durchdachten Ablauf.

Der Tulli Express für rund 25 Personen und zwei Busse, in denen jeweils 25 Personen Platz finden werden, stehen als Transportmittel bereit.

Der Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Hauptbahnhof Tulln. Die Abfahrt erfolgt dann pünktlich um 18 Uhr.

Damit nicht allzu viele Personen und alle auf einmal zum jeweiligen spirituellen Raum kommen, starten Tulli Express und Busse zeitgleich um 18 Uhr und fahren im versetzten Kreissystem die Zielpunkte an.

Das heißt, für jede Pfarre sind drei Zeiten vorgesehen, wo Busse oder Tulli Express ankommen. Das Ende ist um 21.50 Uhr, wieder beim Hauptbahnhof Tulln.

Pro Pfarre sind ca. 20 Minuten-Führungen im jeweiligen spirituellen Raum eingeplant.

Wichtig ist es, die Rahmenbedingungen der Veranstaltung einzuhalten. Dazu gehören FFP2 Maske drinnen und draußen, 3G Nachweis (geimpft, getestet oder genesen) und die Abstandsregeln.

Folgende Reisestationen sind vorgesehen: Jüdischer Friedhof,

Stadtpfarrkirche St. Stephan (hier wird der Karner besichtigt), Evangelische Kirche, Kirche St. Severin, Serbisch-orthodoxe Kirche und die Moschee der islamischen Glaubensgemeinschaft. Die Veranstaltung findet unter der Leitung der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. statt.

Ein Flyer mit interessanten Informationen zu den spirituellen Räumen wird an die Besucher verteilt.