Markus Auinger ist jetzt Präsident. Langenlebarn: Vizeleutnant aus Lale ist oberster Vertreter der größten Heeresberufsgruppe.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. April 2021 (17:24)
Vizeleutnant Othmar Wohlkönig (links) übergibt die Fahne der ÖUOG an seinen Nachfolger Vizeleutnant Markus Auinger. 
ÖUOG/Herbert Pendl

Markus Auinger, bislang Vizepräsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG), wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Anlässlich seiner Ruhestandsversetzung übergab der Steirer Othmar Wohlkönig bereits am 25. März Corona-bedingt in einer Videokonferenz die Präsidentschaft an den Niederösterreicher. Aufgrund der Covid-19-Schutzmaßnahmen erfolgte vor wenigen Tagen auch die physische Übergabe der Fahne und somit der Verantwortung in einem kleinen Kreis.

Als Interessensgemeinschaft der größten Berufsgruppe des Bundesheeres ist die ÖUOG nicht nur das Sprachrohr von nahezu 30.000 Unteroffizieren des Präsenz-, Miliz-, Reserve- und Ruhestandes, sondern die ÖUOG ist als wehrpolitischer Verein auch Meinungsbildner in der Öffentlichkeit. Als Gründungsmitglied der Plattform „Wehrhaftes Österreich“ tritt sie für ein sicheres Österreich ein.

In seiner Abschlussrede bedankte sich Othmar Wohlkönig bei allen Wegbegleitern. Als überzeugter Berufsunteroffizier blickte er auch in die Zukunft: „So wünsche ich mir für unser Bundesheer, dass der derzeitige auch in der Öffentlichkeit spürbare Aufwärtstrend nachhaltig genutzt wird und dass in den kommenden Wochen die Weichen richtiggestellt werden. Vor allem aber, dass sich unser Bundesheer – sobald es die COVID-19-Lage wieder zulässt - ausgerichtet auf die Militärische Landesverteidigung und ausgestattet mit einem ordentlichen und planbaren Regelbudget in seinen Kernfähigkeiten ständig weiterentwickeln kann. Ein einsatzfähiges Bundesheer muss im Interesse aller Parteien sein.“

Kampf um ordentliches Regelbudget

Der neue Präsident Markus Auinger hat sich mit seinem Team für die kommende Funktionsperiode klare Ziele gesetzt: „Neben der Unterstützung der Bundesministerin bei ihrem Kampf um ein ordentliches Regelbudget, sowie der Stärkung der Miliz, werden wir uns auch verstärkt für die Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie für die Anhebung des Stellenwertes der Unteroffiziere einsetzen. Dazu gehört auch, das seit Jahren geforderte Dienst- und Besoldungsrecht für Militärpersonen.“