Lkw-Bergung dauerte 7 Stunden. Tonnenschweres Gefährt stürzte über Böschung, der Lenker blieb unverletzt.

Von Alex Erber. Erstellt am 23. Dezember 2017 (15:52)

Sieben Stunden waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Vortag des Heiligen Abend im Einsatz.

Auf der Bundesstraße 19 bei Plankenberg (Bezirk Tulln) war ein Lkw mit Anhänger gegen 4 Uhr Richtung Asperhofen unterwegs, als der Lenker aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Das tonnenschwere Gefährt überfuhr eine Verkehrsinsel, riss eine Ampel samt Masten aus und stürzte schließlich die Böschung hinab, wo es zum Stillstand kam.

Der Lenker hatte Glück. Er kam mit dem Schrecken davon, konnte das Führerhaus selbstständig verlassen.

Die anschließende Bergung gestaltete sich äußerst schwierig, zum Einsatz gelangten dabei auch das Kranfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Stadt sowie das Wechselladefahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Sieghartskirchen. Aus dem beschädigten Tank des Lkw musste der komplette Treibstoff abgepumpt werden, um eine Kontaminierung des Erdreichs zu verhindern.

Den Abtransport des Lkw-Wracks übernahm eine Spezialfirma.