Am besten Weg zur Energie-Autarkie. „TullnEnergie“ errichtet weitere städtische Photovoltaik Anlagen, erstmals auch auf gemeinnützigen Wohnbauprojekten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. April 2019 (04:50)
Stadtgemeinde Tulln
Bürgermeister Peter Eisenschenk und Umwelt-Stadtrat Johann Mayerhofer bei den Photovoltaik-Anlagen am Dach des Tullner Hallenbades.

Die größte kommunale Photovoltaik-Anlage wächst. Tulln ist die Gartenstadt Österreichs – nicht nur aufgrund ihrer einmaligen Grüngestaltung. Umweltschutz, Ökologie und ein Leben in Einklang mit der Natur sind selbstverständlich – mit dem langfristigen Ziel der Energieautarkie. Ein weiterer Baustein dazu: Die stadteigene „TullnEnergie“ errichtet weitere Photovoltaikanlagen.

In den kommenden Monaten wird die Stadtgemeinde die bereits jetzt größte kommunale Photovoltaikanlage Österreichs erweitern: Es werden zusätzliche Paneele bei der Messe Tulln und den derzeit entstehenden Kindergärten errichtet. Außerdem wird die stadteigene „TullnEnergie“ erstmals städtische Photovoltaikanlagen auf gemeinnützig errichteten Wohnbauprojekten installieren.

Bürgermeister Peter Eisenschenk dazu: „In der Klimapolitik ist es ganz kurz vor zwölf. Maßnahmen sind auf globaler Ebene gefragt. Als Gartenstadt nehmen wir diese Aufgabe seit vielen Jahren ernst und bauen unsere Photovoltaik-Anlagen in innovativen Projekten und Kooperationen laufend weiter aus.“ Die gemeinnützige Wohnbau-Gesellschaft TullnBau errichtet innerhalb der nächsten Jahre in der Egon-Umlauf-Straße insgesamt 90 Wohnungen.

Auf dem Gebäude wird die stadteigene „TullnEnergie“ eine Photovoltaik-Anlage installieren, als eine der ersten „gemeinschaftlich genutzten“ Anlagen Österreichs, die Sonnenstrom zur Nutzung direkt in das Mehrparteienhaus speist.