Goldmann-Areal: Aus Druckerei wird Tullner Zukunftspark. Für drei Unternehmer ist das ehemalige Goldmann-Areal der ideale Standort.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 25. November 2020 (04:33)
Frischer Wind in der ehemaligen Druckerei Goldmann: Leo Steinhäusler und Werner Beutelmeyer freuen sich über das rege Interesse, das ihrem Projekt Zukunftspark+ entgegengebracht wird.
Firmkranz, privat

Vor nunmehr zwei Jahren erwarb das dreiköpfige Unternehmerteam, bestehend aus Franz Wöß, Leo Steinhäusler und Werner Beutelmeyer, die Immobilie in der Königstetter Straße und steckte innerhalb weniger Monate gleich einmal rund eine Million Euro in das Projekt „Zukunftspark+“.

Frischer Wind in der ehemaligen Druckerei Goldmann: Leo Steinhäusler und Werner Beutelmeyer freuen sich über das rege Interesse, das ihrem Projekt Zukunftspark+ entgegengebracht wird.
Firmkranz, privat

20.000 m² schwerlastfähige Hallen und ein 4.300 m² großes Bürogebäude wurden in kürzester Zeit auf Hochglanz gebracht. „Derzeit sind wir mitten in der Planungsendphase und der Büroumbau ist voll im Laufen. Jetzt ist die Umsetzung angesagt!“, so Werner Beutelmeyer. In Summe werden weitere vier Millionen Euro in den Endausbau, der Mitte 2021 fertig sein soll, investiert.

Die ersten Flächen sind schon zugeteilt bzw. reserviert. Renate Liedl, verantwortlich für Marketing und Vertrieb freut sich: „Wir sind begeistert über die vielen verschiedenen Anfragen und dem Ausmaß an Interesse. Viele Anfragen an kleinen Hallen haben uns überrascht und weisen auf zusätzliche Potenziale hin.“

Frischer Wind in der ehemaligen Druckerei Goldmann: Leo Steinhäusler und Werner Beutelmeyer freuen sich über das rege Interesse, das ihrem Projekt Zukunftspark+ entgegengebracht wird.
Firmkranz, privat

Das riesige Platzangebot soll auf vielfältigste Weise genützt werden. Jedes Einzelobjekt kann individuell gestaltet und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Geplant sind Büros, Freizeiteinrichtungen (sowohl Indoor- als auch Außensportanlagen) sowie Verkaufs- und Produktionsflächen. Darüber hinaus sind Einstell-Zellen für private Nutzer geplant. Ein eigenes Café soll als Netzwerkplattform Synergien schaffen.

Überzeugt hat nicht nur der hervorragende Gesamtzustand des Objektes, sondern auch die Infrastruktur der Umgebung. „Der Großraum Tulln besticht durch ein beeindruckendes Einzugsgebiet für Arbeitskräfte, insbesondere Fachkräfte“, betonen die Projektbetreiber. Beutelmeyer ergänzt: „Durch die tollen Entwicklungsmöglichkeiten, die die Stadt Tulln im Bereich Forschung, Technik und IT bietet, ist unser Zukunftspark+ bestens geeignet für Synergien.“

Auch Bürgermeister Peter Eisenschenk ist vom Projekt Zukunftspark+ überzeugt: „Nicht zuletzt deswegen, weil dafür nicht erst wertvolles Grünland geopfert werden muss, sondern ein bestehendes Objekt genützt wird, unterstützen wir das Projekt Zukunftspark+ gerne und mit vollen Kräften.“