Tullner Traditionsbetrieb wurde übernommen. Traditionsbetrieb Brunner & Strobl gehört jetztzur Terragon Vermessung ZT-GmbH. Lehrlinge werden gesucht.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 07. März 2021 (21:31)
Vor dem Tullner Terragon-Büro in der Karlsgasse 13: die Geschäftsführer Michael Scherr und Stefan Niedermayr mit Hermine Szabo, Marlies Stadler, Thomas Täuber, Andreas Hagl und Karl Kellner sowie Geschäftsführer Stefan Lederbauer.
Peischl

Jahrzehntelang stand der Traditionsbetrieb Brunner & Strobl aus Tulln für exakte Vermessung im Tullnerfeld und darüber hinaus. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Neu ist hingegen, dass das Büro von der Terragon Vermessung ZT-GmbH übernommen wurde. „Wir beschäftigen an unseren drei Standorten in Wien, St. Pölten und Tulln jetzt insgesamt 22 Mitarbeiter, davon acht alleine in Tulln“, sagt Geschäftsführer Michael Scherr, „und wir bilden laufend Lehrlinge aus, derzeit suchen wir für jeden Standort jeweils einen neuen Lehrling.“

Brunner & Strobl wurde im März 1951 von Johann Brunner gegründet, bis Ende der 1990er-Jahre von seinem Sohn Helmut Brunner weitergeführt und in weiterer Folge an Karl Strobl übergeben. Im Zuge von Strobls Pensionierung im Dezember 2020 übernahm die Terragon den Standort Tulln, mit allen zu diesem Zeitpunkt dort beschäftigten Mitarbeitern.

Wichtige Projekte der jüngeren Zeit waren beispielsweise die vermessungstechnische Betreuung von Hauptbahnhof Tulln und Bahnhof Tullnerfeld, die Parzellierung von 60 Grundstücken im Tullner Komponistenviertel oder die Baubetreuung der Sanierung der S5 zwischen Stockerau und Tulln. Terragon Wien betreut u.a. auch die Verlängerung der U-Bahn-Linien U5 und U2. Der Standort Tulln soll durch gezielte Investitionen, etwa in Drohnen für luftgestützte Vermessung, auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.