Florianis hatten viel um die Ohren. Die Stadtfeuerwehr Tulln blickt auf 470 Einsätze zurück. Auch Beförderungen und Auszeichnungen standen an.

Von Barbara Gösenbauer. Erstellt am 25. Januar 2019 (05:15)
Stadtfeuerwehr Tulln
Vizebürgermeister Harald Schinnerl, die Stadträtinnen Susanne Stöhr-Eißert und Elfriede Pfeiffer und das Feuerwehrkommando mit den Ausgezeichneten, Geehrten und Beförderten.

Vergangenen Freitag hielten die Kameraden der Stadtfeuerwehr Tulln ihre Mitgliederversammlung im Danubium ab. Dazu konnte Kommandant Alfred Eisler Vizebürgermeister Harald Schinnerl, die Stadträtinnen Susanne Stöhr-Eißert und Elfriede Pfeiffer sowie 47 Feuerwehrmitglieder begrüßen.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder folgten die Berichte der Verwaltung, Chargen und Sachbearbeiter sowie des Feuerwehrkommandanten für das Jahr 2018.

Vizebürgermeister Schinnerl lobte die Leistung der Florianis und überbrachte auch den Dank des Bürgermeisters und der Stadtgemeinde Tulln.

Einsatzreich, aber zum Glück wenige Brände

Insgesamt rückten die Feuerwehrmitglieder im vergangenen Jahr zu 470 Einsätzen aus (siehe Info-Box). Freiwillig und unentgeltlich leisteten sie mehr als 8.000 Stunden - das entspricht etwa 106 Einsatzstunden für jeden der 78 aktiven Kameraden. Das wiederum sind umgerechnet 13 Arbeitstage, die die Freiwilligen in die Sicherheit der Bevölkerung investierten.

Erfreulich ist ein starker Rückgang der Brandeinsätze, im Jahr 2018 waren es mit 83 um 19 weniger als 2017. Von den 296 geleisteten technischen Einsätzen waren rund 90 Interventionen nach Verkehrsunfällen, 56 stellten Einsätze nach Stürmen und Unwettern dar und 38 mal wurde die Stadtfeuerwehr Tulln zur Unterstützung anderer Feuerwehren angefordert. Insgesamt gab es mehr Einsätze als im Vorjahr, darunter waren aber weniger Brandeinsätze.