Tullner Vorzeigeprojekt macht Fortschritte. „LISA.Tulln“ ist dank digitaler Tools bereits voll angelaufen. Die Klimaziele sind in Reichweite.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 07. April 2021 (07:04)
Ein Team von Experten arbeitet am neuen Mobilitätskonzept „LISA.Tulln“. Das Angebot soll Linienverkehr, On-Demand-Shuttle, Sharing-Angebote, aktive Mobilität und Digitalisierung verknüpfen.
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Die digitalen Onlinetools verhelfen dem neuen Mobilitätsprojekt „LISA.Tulln“ seit der Vorstellung im Dezember des Vorjahres trotz anhaltender Covid-Beschränkungen zu erkennbaren Fortschritten. Ein umfangreiches Expertenteam arbeitet intensiv an der Zukunft der Mobilität und Digitalisierung im Land NÖ.

„Mit der Einführung von ,LISA.Tulln‘ entsteht in der Stadt bis Ende 2022 ein attraktives Mobilitätsangebot dank Verknüpfung von Linienverkehr, On-Demand-Shuttle, Sharing-Angeboten, aktiver Mobilität, moderner Infrastruktur und Digitalisierung. Dank des großen Knowhows des Expertenteams aus dem Land NÖ, der Stadtgemeinde Tulln, dem Haus der Digitalisierung, ecoplus, dem Verkehrsverbund Ost-Region, der NÖ.Regional und anderen konnten in zahlreichen Online-Meetings bereits deutliche Fortschritte erzielt werden“, so Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk.

Flexible und vielfältige Mobilitätsangebote stellen einen unverzichtbaren Beitrag dar, um die Mobilitätsziele des Landes mit den Klimazielen in Einklang zu bringen. Einer der Bausteine bei „LISA.Tulln“ ist die Etablierung von Mobilitätsstationen, die ein zentraler Verknüpfungspunkt verschiedener Verkehrsmittel, Mobilitätsservices und weiterer Serviceangebote sein werden.

Eine erste Potentialabschätzung zu diesen zentralen Standorten findet gerade in Tulln statt. An den Mobilitätsstationen werden unter anderem auch flexible Anrufsammeltaxis, sogenannte On-Demand-Shuttles, halten und für eine einfache und schnelle Anbindung innerhalb von 15 Minuten vom Stadtzentrum, der Messe Tulln und der Garten Tulln sowie dem Haus der Digitalisierung an die Bahnhöfe in Tulln und im Tullnerfeld sorgen. Zudem ergänzen verschiedene umweltfreundliche Sharing-Angebote wie Leihfahrräder und E-Carsharing Fahrzeuge das vielfältige Mobilitätsangebot.

Altes aufbrechen und neu aufstellen

„Ein einheitliches Erscheinungsbild, einfache und intuitive Nutzung der Tullner Mobilität und die Vernetzung über viele Ebenen hinweg machen das Projekt ,LISA.Tulln‘ einzigartig, innovativ und spannend“, freut sich die Projektleitung.

„Alte Denkmuster werden aufgebrochen und das Mobilitätssystem im Raum Tulln neu und nachhaltig aufgestellt“, sagt Stadtamtsdirektor Viktor Geyrhofer.