Hackgut statt Gas in Grafenwörth. Gesamtes Feuerwehrhaus kann von lokalem Anbieter beheizt werden.

Von Günter Rapp. Erstellt am 19. Oktober 2020 (04:45)
Nahwärmenetz: Franz Grand, FF-Chef Friedrich Ploiner jun., Alfred Riedl, Gerald Heiß, Martin Überraker und Herbert Reisinger.
FF/Ploiner

„Auch die ehrenamtlichen Helfer unserer Klimabündnisgemeinde heizen jetzt mit Hackschnitzeln“, freut sich Bürgermeister Alfred Riedl, weil das Feuerwehrhaus jetzt von Firma Nahwaerme.at versorgt wird. Die neue Anlage war nötig, da die alte Gasheizung aufgrund eines schweren Defekts nicht mehr reparabel war.

Ebenso wie viele andere öffentliche Gebäude in Grafenwörth wird jetzt auch das Feuerwehrhaus vom Heizwerk versorgt, welches sich nur ca. 200 m entfernt befindet.

„Außerdem freut es uns, dass mit den Firmen Installationen Franz Grand und Elektro Überraker zwei lokale Unternehmen die Ausschreibung gewonnen haben und die Wertschöpfung in der Gemeinde bleibt“, erklärt Riedl weiter. Franz Grand und Martin Überraker, selbst aktives Feuerwehrmitglied, war es ein Anliegen, dieses Projekt umzusetzen.

Für uns als Gemeinde war es selbstverständlich, die Helfer zu unterstützen, weshalb wir die Gesamtkosten des Projekts tragen“. Die frostsichere Fahrzeughalle sorgt dafür, dass das Wasser im Grafenwörther Rüstlöschfahrzeug nicht gefriert, was zu schweren Schäden am Fahrzeug führen kann. Die Grafenwörther Florianis sind für den kommenden Winter gerüstet und voll einsatzbereit.