"Verkehrswende TUKG" will nachhaltige Mobilität. Die Verkehrswende Tulln-Klosterneuburg setzt sich überparteilich für nachhaltige Mobilität im Bezirk Tulln ein.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Dezember 2020 (04:04)
Die neu gegründete Verkehrswende Tulln-Klosterneuburg TUKG möchte ein Umdenken in Politik und Verkehrsplanung beschleunigen. Zum Auftakt startet die Initiative mit einer Petition für sichere Schul- und Kindergartenwege.
Verkehrswende TUKG

Eine bessere Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer sowie der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – die neu gegründete Initiative Verkehrswende Tulln-Klosterneuburg hat sich hohe Ziele gesteckt. Zum Auftakt startet die überparteiliche Verkehrswende TUKG eine Petition zur Verkehrsberuhigung im Umfeld von Schulen und Kindergärten.

„Was wir erreichen wollen, sind die lokal bestmöglichen Lösungen im Sinne kinderfreundlicher Mobilität. Wenn sich unsere Kinder in Zukunft nachhaltig fortbewegen sollen, müssen wir ihnen schon heute die Möglichkeit dazu bieten“, fasst Eva Seibold, Sprecherin der Initiative zusammen. Konkret geht es in der Petition um sichere Schulwege mit breiten Gehsteigen, einem Anschluss an das bestehende Radverkehrsnetz und Querungshilfen. Außerdem gefordert: Verkehrsberuhigung, etwa durch Schulstraßen oder Begegnungszonen und eine Reduzierung des Tempolimits auf zumindest 30 km/h im Umfeld von Schulen und Kindergärten, auch und gerade auf Hauptverkehrsrouten.

„Was wir erreichen wollen, sind die lokal bestmöglichen Lösungen im Sinne kinderfreundlicher Mobilität.“ Eva Seibold, Sprecherin der Verkehrwende TUKG

Für die Verkehrswende TUKG steht neben der Sicherheit auch der Umweltschutz im Vordergrund. Seibold ergänzt: „Wir haben eine Klimakrise. Während immer mehr Menschen auf erneuerbare Energien setzen und Häuser immer energieeffizienter gebaut und saniert werden, steigen die Emissionen im Verkehr weiterhin dramatisch an.“ Die Sprecherin mahnt: „Fast 30 Prozent der österreichischen CO 2 -Emissionen stammen aus dem Verkehr.“ Nachhaltige Mobilität – Geh- und Radwege sowie öffentlicher Personennahverkehr – müsse attraktiv gestaltet werden, so die Verkehrswende TUKG.

Die Radlobby Tulln, die Radlobby Klosterneuburg, Parents for Future Klosterneuburg, die Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) im Bezirk (Tullnerfeld Ost und Wagram) sowie eine Reihe engagierter Bürger unterstützen die Initiative. verkehrswende-tukg.at

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