Tulln

Erstellt am 14. Januar 2017, 13:10

von Helga Urbanitsch

„Stück total auf den Leib geschrieben“. Brillanter und extravaganter hätte es nicht sein können. Geboten wurde ein Auftragswerk und Klassisches.

Dirigent Hans-Peter Manser applaudiert seinen Musikern. Das Jugendsinfonieorchester Tulln brillierte beim Neujahrskonzert im Tullner Atrium mit Neuem und Klassischem.  |  NOEN, Urbanitsch

Zum Rotarischen Neujahrskonzert begrüßte Musikschul-Direktor Karl Hemmelmayer den Präsidenten des Rotary Club Tulln Arno Kraftl und zahlreiche Ehrengäste.

Gleich zu Beginn des Neuen Jahres überzeugten die Musiker des Jugendsinfonieorchesters, unter der Leitung von Hans-Peter Manser, mit ihrem Können und starker Bühnenpräsenz. Aaron Coplands „Rodeo“, aufgeteilt in „four episodes“ machte den Anfang.

Zur Uraufführung kam ein Auftragswerk des Jugendsinfonieorchesters an Komponist Max Nagl. „Die Proben waren anfänglich ein Chaos, aber bald stellten wir fest, dass uns dieses Stück total auf den Leib geschrieben ist“, freute sich Musikerin Selina Pilz. Und tatsächlich setzte das Jugendsinfonieorchester Nagls Musik für Streicherensemble, Harfe und Percussion mit atemberaubender Leidenschaft um. Gottfried Zawichowski zeigte sich ebenfalls beeindruckt: „ich bin stolz auf die Musikschule Tulln und ihre Musiker.“

Nach der Pause standen klassische Werke am Programm wie „Bacchanale“ von Camille Saint-Saens, und die Strauss Dynastie hatte das Sagen mit dem „Delirienwalzer“, dem Ägyptischen Marsch und der Lucifer-Polker. Den Abschluss bildete natürlich der Donauwalzer. Es folgte riesengroßer Applaus.