Landesfeuerwehrbewerb in Tulln: Tipps zur Anreise

Erstellt am 29. Juni 2022 | 09:00
Lesezeit: 3 Min
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Foto: Karte: Google Earth, Grafik: Hammerl
Rund 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Tulln erwartet. Taktung soll Verkehr entlasten. Polizei rät zu Anfahrt über Südumfahrung, die als Einbahn geführte Langenlebarner Straße im Norden kann stadtauswärts befahren werden.
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Tulln wird Schauplatz eines besonderen Wettkampfs: Feuerwehren aus ganz Niederösterreich messen sich am Freitag, 1. Juli, und am Samstag, 2. Juli, im landesweiten Wettkampf. Die erste Herausforderung des Landesfeuerwehrleistungsbewerbs: die Anfahrt zum Sicherheitszentrum.

Was Ortsunkundige vielleicht nicht wissen: Die Langenlebarner Straße, also jene Stadt-Umfahrung von und zur Autobahn im Norden, wird wegen Bauarbeiten als Einbahn geführt. Die gute Nachricht für Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Die Fahrt stadtauswärts, also zum Feuerwehrzentrum, ist möglich, wenn auch teilweise nur mit Tempo 30. Stadteinwärts wird großräumig umgeleitet. 

Die Polizei Tulln rät: „Die Teilnehmer aus dem Norden können über die Langenlebarner Straße zufahren, während die Teilnehmer aus dem Süden und Westen gleich über die Südumfahrung fahren und das Stadtgebiet meiden sollten.“ Der Freitag fällt mit Schulschluss zusammen – am Areal ist die Festkanzlei bereits ab 12 Uhr geöffnet. „Vermutlich werden die Königstetter Straße, die Brückenstraße, die Donaulände und die Franz-Zahnt-Allee aufgrund der Sperre der Langenlebarner Straße stark befahren sein“, prognostiziert die Polizei für Semesterende. Diese Routen sollten, wenn möglich, gemieden werden.

„Jede Feuerwehr hat einen Termin, an dem sie an der Übung teilnimmt. Es ist somit mit keinem überdurchschnittlich hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen.“
Polizei Tulln

Dem Wettkampf-Wochenende blickt die Exekutive aber positiv gegenüber: „Die teilnehmenden Feuerwehren fahren nicht gleichzeitig zur Feuerwehrschule zu, da die Bewerbszeiten gestaffelt auf zwei Tage aufgeteilt sind. Jede Feuerwehr hat einen Termin, an dem sie an der Übung teilnimmt. Es ist somit mit keinem überdurchschnittlich hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen." 

Der Landesbewerb findet heuer zum ersten Mal in diesem Format statt. "Jede Feuerwehr hat genaue Zeiten. Wir wollen ein Verkehrschaos vor Ort verhindern und sind zuversichtlich, dass diese Form auf fruchtbaren Boden stoßen wird", zeigt sich Franz Resperger, Pressesprecher des NÖ Landesfeuerwehrkommandos, optimistisch. Die Feuerwehr erwartet - aufgeteilt auf beide Tage - 7.500 bis 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 800 Gruppen. Eine Feuerwehrstaffel wird während des Wettkampfs auf Tullns Straßen unterwegs sein und die Polizei bei etwaigen Verkehrsmaßnahmen unterstützen.

Sind die Feuerwehrler am Bewerbs-Areal angekommen, können sie sich stressfrei auf ihren großen Auftritt vorbereiten: "Für ausreichend Parkmöglichkeit ist auf dem Aubadparkplatz Süd gesorgt", versichert die Polizei. Innerstädtisch wird empfohlen die Parkhäuser oder Parkdecks unter dem Hauptplatz, aber auch die Parkplätze bei der Mühlwiese (vor der Messe) zu benützen.

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