Patienten werden derzeit nicht gegen Covid-19 geimpft. Das Universitätsklinikum Tulln positioniert sich zum Thema möglicher Impfschäden nach einer SARS-CoV-2 Impfung mit einer Gegendarstellung entschieden gegen Falschmeldungen aus den sozialen Medien.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 08. Januar 2021 (10:23)
Im Universitätsklinikum Tulln erhielten 168 Mitarbeiter die erste Teilimpfung gegen das Covid-19-Virus.
Robert Herbst

Nachdem auf Facebook und WhatsApp derzeit Falschmeldungen verbreitet werden, äußert sich das Qualitätsmanagement des Universitätsklinikums Tulln "mit aller Entschiedenheit mit einer Gegendarstellung" dazu: "Bei uns werden derzeit keine Patienten geimpft. Impfungen erhalten derzeit die Bewohner der NÖ Pflege- und Betreuungszentren, sofern diese zugestimmt haben." Impfungen bei Patienten im Klinikum seien einerseits wegen relativ kurzer Aufenthaltszeiten nicht durchführbar andererseits müsste die 2. Teilimpfung über ihren jeweiligen Hausarzt durchgeführt werden.

168 Mitarbeiter erhielten erste Teilimpfung

Bis dato konnten im Universitätsklinikum Tulln 168 Mitarbeiter die 1. Teilimpfung erhalten, wobei keine Impfpflicht besteht, sondern die Impfung auf Freiwilligkeit beruht. Keiner der geimpften Mitarbeiter zeigte eine negative Impfreaktion oder eine Nebenwirkung. "Wir verwehren uns entschieden gegen jedwede Falschinformationen aus den sozialen Medien", unterstreicht man noch einmal von Seiten des Tullner Krankenhauses.

Hinsichtlich Sicherheit des neuen Covid-19 Impfstoffes heißt es seitens des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz: "Die verschiedenen Impfstoff-Kandidaten durchlaufen jeweils streng kontrollierte Prozesse. Es gibt dafür klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben, bevor sie zur Anwendung am gesunden Menschen kommen können." (Quelle: https://www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Corona-Schutzimpfung---Haeufig-gestellte-Fragen.html, Stand: 10.12.2020).