Regina Berger soll auf Shajen Prohaska folgen. Hollabrunnerin Regina Berger soll auf Shajen Prohaska folgen, die sich beruflich neu orientiert – vorerst interimistisch.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 16. August 2019 (04:56)
NÖN
Regina Berger wird ab 1.10. die PBZs inHollabrunn und Tulln leiten.

Seit Oktober 2018 ist Regina Berger die Direktorin des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) in Hollabrunn. Sie ersetzte damals den interimistischen Leiter des Hauses, Karl Reiser. Doch wie es aussieht, steht nun auch schon wieder die Ära Berger in Hollabrunn vor dem Ende.

Die Immendorferin wurde von ihrem Arbeitgeber, dem Land NÖ, gebeten, mit Oktober 2019 die interimistische Leitung des PBZ Tulln zu übernehmen. Dort legt die aktuelle Direktorin, Shajen Prohaska, ihren Posten zurück, um sich beruflich neu zu orientieren. Von Hollabrunn würde sie sich nur schweren Herzens trennen, sagt Regina Berger, nicht nur, weil sie hier in ihrem Heimatbezirk arbeitet. „Ich habe hier ein Spitzenteam. Die wissen einfach, was zu tun ist, arbeiten für das Haus und nicht nur, um ihren Dienst zu versehen.“ Tulln sei eine riesige Herausforderung: Vom 104-Betten-Haus in Hollabrunn geht es zu einer Einrichtung mit 284 Betten, Hospiz und Psychiatrie inklusive.

„Wir haben in Tulln durch die Zurücklegung einer Funktion ein Nachbesetzungsthema“, bestätigt NÖ-Heimechef Otto Huber auf NÖN-Nachfrage ebenso, wie dass man mit Bergers Arbeit in Hollabrunn hochzufrieden sei. Nun sei beabsichtigt, sie in Tulln ab 1. Oktober mit der interimistischen Leitung zu betrauen. Danach wird die Stelle ausgeschrieben, für die sich Berger auch bewerben werde.

Ende des Jahres soll die Entscheidung fallen. Geht Berger als Bestgereihte hervor, wird die Stelle in Hollabrunn neu ausgeschrieben und es erneut zu einem Direktorenwechsel kommen. „Ich kann dem Auswahlverfahren aber natürlich nicht vorgreifen“, so Huber.