„Diesel ist bei uns noch immer vorne“. VW-Konzern dominiert die Statistik, Birngruber Tulln feiert sogar einen neuen Verkaufsrekord.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 28. Januar 2019 (05:24)
Freuen sich im Autohaus Birngruber Tulln (im Bild der Audi Schauraum) über exakt 2.001 verkaufte Autos im Jahr 2018:Jürgen Strohmar (Prokurist und Geschäftsleiter Tulln) und BetriebsleiterMartin Pötschner.
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Dieselskandal hin oder her: Der VW-Konzern dominiert nach wie vor den Automarkt. Im Vorjahr deckten die Marken Audi, Seat, Skoda und VW gemeinsam wieder ein Drittel aller Neuzulassungen im Bezirk Tulln ab, 2017 waren es sogar knapp 35 Prozent.

„In der Neuzulassungsstatistik mögen Audi und VW leicht rückläufig sein, wir haben bei uns quer durch alle Marken wieder mehr verkauft als im Vorjahr“, berichtet Jürgen Strohmar. Der Geschäftsleiter des Autohauses Birngruber Tulln freut sich sogar über einen neuen Rekord: „Erstmals haben wir in Tulln in einem Jahr mehr als 2.000 Autos verkauft. Es waren exakt 2.001, wenn man es ganz genau nehmen will.“

Landesweit wurden 2018 erstmals seit langer Zeit mehr Pkw mit Benzin- als mit Dieselmotor neu zugelassen. Ein Trend, den Strohmar in seinem Betrieb nicht nachvollziehen kann: „Der Diesel ist bei uns noch immer vorne.“ Ja, in der Vergangenheit wären bei VW Dinge passiert, die nicht hätten passieren dürfen. Aber bei der aktuellen Generation sei der Diesel ab der Golfklasse aufwärts nach wie vor der umweltfreundlichere Motor, nur bei Kleinwagen greifen Kunden bevorzugt zum Benziner. Und E-Mobilität? Die wird erst in den kommenden Jahren eine größere Rolle spielen.