Kleinregion plant für Zukunft: Die Strategie am Wagram. Identität und Marketing spielen große Rolle und genießen größte Akzeptanz.

Von Günter Rapp. Erstellt am 08. Februar 2021 (03:08)
Kleinregionsobmann Franz Aigner, Stefan Czamutzian (KEM /KLAR Management) und Monika Heindl (NÖ.Regional) gemeinsam vor dem Kirchberger Weritas.
Rapp

Stolz auf die ersten fünf Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit können sie allemal sein: Regionsobmann und Kirchberger Gemeindevorstand Franz Aigner, Regionalberaterin Monika Heindl von NÖ.Regional und Stefan Czamutzian als Manager der Klima- und Energiemodellregion und Klimawandelanpassungsregion Wagram. Die Ziele der kleinregionalen Strategie, die sich die neun Mitgliedsgemeinden im Mai 2016 für die Jahre bis 2020 gesetzt hatten, sind erreicht.

Ziele, die im Bereich „Identität und Marketing“ angesiedelt waren, spielten eine große Rolle, waren kooperativ aufgesetzt und genossen die größte Akzeptanz. Vor allem die Aufbereitung und Präsentation des Angebotes der Region über die aufgebaute Regionshomepage „verein.regionwagram.at“ und die Regionszeitung „Neuland“ wirkten über die Gemeinden hinweg verbindend. „Der neu geschaffene, regionale Heurigenkalender, die Vermittlung des Besonderen in Natur und Kultur durch die Wagramakademie und den Wagramer Online-Bildungsangebote-Kalender sind Informationskanäle, die mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind“, so Monika Heindl.

„Umsetzung lebt von engagierten Personen in der Region“ Regionsobmann Franz Aigner

Projekte, die mit Förderungen aus dem kleinregionalen Entwicklungsfonds des Landes NÖ (KREF) umgesetzt werden konnten, waren beispielsweise das Identitätsprojekt „My great place“ – Wagram /Tulln, die Grafiti-Workshops mit Jugendlichen in Absdorf und Großweikersdorf, ein Kurzfilm der Tullner Jugend zur Regionsidentität, das Grafikdesign für ein regionales Beschilderungssystem, das regionale Vermittlungsprogramm Vogelschutz, sowie eine Fachberatung und eine Vorstudie zum thematisch orientierten Wanderwegenetz der Region. Regionsobmann Aigner: „Insgesamt lebte die Umsetzung der strategischen Ziele stark von kompetenten und engagierten Personen in der Region und von einer kooperativen Arbeitsweise in der operativen Ebene.“ Somit konnten alle vier Säulen der Region – Regionalentwicklung, Tourismus, Klima und Energie und Klimawandelanpassung – bearbeitet und gut weiterentwickelt werden.

Mitgliedsgemeinden erarbeiten Programm

„Eine neue kleinregionale Strategie als Arbeitsprogramm für die Jahre 2021 bis 2024 wird in den nächsten Monaten mit den Mitgliedsgemeinden erarbeitet und wir werden weiterin dem eingeschlagenen Weg folgen“, ergänzt Monika Heindl. Die Herausforderungen der Zukunft wie nachhaltige Mobilität, Boden- und Klimaschutz, die Unterstützung der regionalen Wirtschaftskreisläufe sowie das Nutzen von Leerständen und die Weiterentwicklung eines breiten touristischen Erlebnisangebotes werden dabei aufgegriffen und Maßnahmen dazu entworfen.