Karner Kapellenraum bleibt geschlossen. Reparaturarbeiten durch Beschädigungen sowie Ergänzungsarbeiten werden bis spätestens 2020/21 erledigt sein.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 12. Mai 2019 (02:42)
02272 67 566) möglich. Bei rechtzeitiger Vormerkung wird auch die Pfarre St. Stephan (
Eine Besichtigung des Kapellenraums ist weiterhin bei Stadtführungen (Tourist Info

Die Tullner Bürgerinitiative „Rettet den Karner“ hat es sich seit der Gründung im Jahr 1973 zur Aufgabe gemacht, ein bedeutendes spätromanisches Bauwerk vor dem drohenden Verfall zu bewahren. In Zusammenarbeit mit allen zuständigen Stellen wurden mehrere Phasen der Sanierung positiv bewältigt.

Obmann Karl Heinl: „Im derzeit aktuellen Restaurierungsabschnitt wurden u.a. folgende Maßnahmen umgesetzt: Die Schließung von Fugen und Rissen, die Konservierung der Wandmalereien (erstmals seit 1873!), die Dachsanierung, die Steinfestigung der Wände und Schmuckfiguren sowie die Arbeiten am Trichterportal.“

Dafür sind Aufwendungen von rund 223.000 Euro erforderlich, wobei finanzielle Unterstützungen durch das Land NÖ, die Stadtgemeinde Tulln, das Bundeskanzleramt, Landeskonservatorat NÖ und Bundesdenkmalamt, Pfarre St. Stephan und Diözese St. Pölten von insgesamt rund 110.000 Euro gewährt wurden.

Der Rest konnte durch Spenden der Bevölkerung, Sponsoren und durch Eigenleistungen erbracht werden.

Die Öffnung der Dreikönigskapelle ist wegen Arbeiten (Beleuchtung, Bewegungsmelder, Kamera, fehlende Ausstattung) heuer nicht möglich. Außerdem kam es während der Öffnungszeit mehrmals zu mutwilligen Sachbeschädigungen.

Jedenfalls sollen bis spätestens 2020/21 alle künstlerischen und organisatorischen Aufgaben im Zusammenhang mit der laufenden Restaurierung erledigt sein.