Noch keine Lösung. Gefährliche Fußgängerquerung könnte durch auffällige Bodenmarkierungen nachhaltig entschärft werden.

Von Günter Rapp. Erstellt am 11. Februar 2015 (06:54)
NOEN, Rapp
Susanne Frasch, Josef Hitzinger, Johann Zottl sowie Karl Frasch mit Enkerl Niklas (v.l.) am neuralgischen Kreuzungsbereich der Hauptstraße mit der Baumgartner Straße in Ruppersthal.

Der Kreuzungsbereich der Baumgartner Straße mit der Ortsstraße ist nicht unkompliziert. Nachdem hier kein Verkehrsspiegel vorhanden ist, müssen Fahrzeuglenker weit in die Vorrangstraße hineinfahren, um frei Sicht zu haben.

„Das ist das große Problem“, sagt Josef Hitzinger. Als Obmann der Rupperthaler Senioren kennt er die Schwierigkeiten, die sich hier ergeben. „Wenn ein Fußgänger die Fahrbahn überqueren möchte, besteht immer die Gefahr, dass er durch ein rasch heranfahrendes Fahrzeug niedergestoßen wird.“

Immer wieder gefährliche Situationen

Weil in diesem Bereich viele Fußgänger – etwa auf dem Weg zur örtlichen Bank – die Straße überqueren müssen, sollten nach Ansicht Hitzingers Vorkehrungen getroffen werden. „Oder muss erst etwas passieren, bevor etwas geschieht?“

Aber auch für die Schulkinder, die hier auf dem Weg zum Schulbus die Landesstraße überqueren müssen, ergeben sich immer wieder gefährliche Situationen.

Großweikersdorfs Bürgermeister Alois Zetsch: „Schon mein Amtsvorgänger hat hier eine Lösung angestrebt. Von meiner Seite gab es bereits Gespräche mit dem zuständigen Straßenmeister. Vielleicht könnte durch eine auffällige Bodenmarkierung auf mögliche Fußgänger aufmerksam gemacht werden.“

Ein weiteres Problem ist das Verkehrszeichen „Stop“, das aus Platzmangel rechts oben an der vorhandenen Hauswand angebracht werden musste und etwa von einem PKW aus kaum sichtbar ist.