Hilfe für Schildkröten. Gnadenhof von Markus Putzgruber platzt aus allen Nähten. Für Grundflächenerweiterung fehlen aber finanzielle Mittel.

Von Günter Rapp. Erstellt am 16. Juli 2019 (04:59)
privat
Karin und Alfred Fries mit Markus Putzgruber und drei der derzeit am Gnadenhof Seebarn untergebrachten Schützlingen.

Eines haben die Motorsportler Alfred und Karin Fries sowie Markus Putzgruber gemeinsam: Sie setzen sich ganz intensiv für den Tierschutz ein. „Wir waren beim Extrem-Tierschützer Markus Putzgruber am RespekTurtle Gnadenhof in Seebarn und wollen ihn so gut es geht unterstützen“, so Fries.

Putzgruber hat in den Jahren viel Geld investiert um Teiche und große Landzonen auf seinem Grundstück zu errichten. Von Weich-, Alligator-, Sumpf- bis hin zu Riesenschildkröten konnte er von Menschen ausgesetzte über 38 Arten und somit über 350 Schildkröten das Leben retten und auf seinem Gnadenhof aufnehmen.

Aber hier in Seebarn finden sich auch andere ausgesetzte Tiere wie Hunde, Katzen, Papageien, Degus, Bartagame, Geckos und Chamäleons. Das allles erfordert enorme Erhaltungskosten, aber Markus Putzgrubers Hauptaugenmerk gilt den vielen Schildkröten.

Doch das vorhandene Grundstück ist jetzt voll. Putzgruber muss viele Anfragen von Amtstierärzten, Tierkliniken, Tierheimen oder Privatpersonen aus ganz Österreich jetzt schon ablehnen, zum Nachteil der Tiere.

Karis Fries: „Nun hätte er die Möglichkeit vis a vis seines Gnadenhofes ein Grundstück zu erwerben. Natürlich würden auch einige andere Tiere dadurch vor dem sicheren Tod gerettet werden und dort Platz finden.“ Putzgrubers Problem: Für den Grundstückskauf fehlen die finanziellen Mittel.

Wer ein großes Herz für Tiere hat und helfen will, kann Kontakt zum Gnadenhof-Besitzer Markus Putzgruber aufnehmen: 0676/9585456 oder info@respekturtle.at.