Gelungene Premiere der Sommerspiele. Die Schauspieler sorgten mit ironischen Pointen für Auflockerung in dem Klassiker „Der Schwierige“.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 05. Juni 2019 (03:23)
Baumgartner
Das Team der Sommerspiele Sitzenberg rund um Indentant Martin Gessl-bauer mit zahlreichen Ehrengästen.

Mit „Der Schwierige“ von Hugo von Hofmannsthal hat Intendant Martin Gesslbauer einen österreichischen Klassiker zu den Sommerspielen nach Sitzenberg gebracht — auch wenn Landesrat Martin Eichtinger fälschlicherweise von Sitzendorf gesprochen hat. Ein Stück mit viel Text, das mit ironischen Pointen entscheidend aufgelockert wurde. Gesslbauer konnte auch heuer wieder ein hochkarätiges Ensemble gewinnen. In der Rolle des Stani, welcher ein Mann der Worte ist, brillierte der jun-ge Schauspieler Markus Freistätter. Mit seiner kecken Art zog er das Publikum in seinen Bann. Gesslbauer selbst verkörperte authentisch den schwierigen, schüchternen Karl „Kari“ Bühl. Anke Zisak und Adriana Zartl sind in den Rollen der Helene sowie der Antoinette zu sehen, welche erst im zweiten Teil ihren großen Auftritt haben. Davor war es etwas schwierig festzustellen, welche Bedeutung die beiden jeweils für Kari haben.

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