„NÖN-Pepi“ hört auf. Fast 20 Jahre lang berichtete Josef Altkind aus Würmla und Sitzenberg-Reidling. Jetzt tritt er den wohlverdienten Ruhestand an.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 24. August 2017 (04:46)
NOEN, privat
Josef Altkind ist in Erpersdorf zu Hause, war hauptberuflich mehr als 30 Jahre bei der Donau Chemie Pischelsdorf aktiv, und hat in Zukunft mehr Zeit fürs (Berg-)Wandern, Tanzen und Schwimmen.

Begonnen hatte alles mit einer Annonce in der NÖN. Nachdem Josef Altkind gerne fotografierte und schrieb, bewarb er sich. Nach kurzem Gespräch meinte der damalige Redaktionsleiter (heutige Produktions- und Vertriebschef) Georg Schröder: „Fahr‘ doch nach Würmla und mach‘ einen Bericht übers Feuerwehrfest.“

Seither sind fast 20 Jahre ins Land gezogen und „unser Pepi“ hat in dieser Zeit mehr als 1.600 Berichte und unzählige Fotos geliefert. „Viele Erlebnisse prägten meine Arbeit für die NÖN“, erinnert sich Altkind. Nachdem etwa Zahlungen der Gemeinde Würmla irrtümlich Sitzenberg-Reidling zugeordnet und später die Gattin von Bürgermeister Christoph Weber mit einem falschen Vornamen bedacht worden war, schmunzelte dieser: „Erst habt ihr mir Zahlungen der Gemeinde Würmla aufgebrummt, dann verschafft ihr mir eine neue Frau…“

Zum Abschied dankt Josef Altkind „den vielen wunderbaren Menschen“ in seinen Gemeinden, die ihn so nett aufgenommen haben, ganz besonders aber „Pfarrer Clemens Maier, der mir über die vielen Jahre ein ganz lieber Freund wurde“.