„Resilienzpark“ eröffnet: NÖ setzt auf Vorsorge

Fokus liegt auf Gesundheitsförderung und Prävention.

Erstellt am 21. September 2021 | 15:34
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Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann, Bürgermeister Erwin Häusler, BVAEB-Obmann Norbert Schnedl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und BVAEB-Generaldirektor Gerhard Vogel eröffneten den „Resilienzpark“.
Foto: Wallak

Einen Tag bevor die ersten Kurgäste das Gesundheitszentrum „Resilienzpark“ der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) besiedelten, wurde die neue Gesundheitseinrichtung - nach zweijähriger Bauzeit - mit zahlreichen Ehrengästen eröffnet.

„Mit Initiativen wie ‚Tut gut‘ stärkt das Land Niederösterreich schon länger das Bewusstsein für Gesundheit.“Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

„Hier wird der Schwerpunkt auf die stationäre Gesundheitsförderung gelegt. Das heißt, die Lebensqualität zu erhöhen, steht hier im Vordergrund“, erklärte BVAEB-Obmann Norbert Schnedl. Im Resilienzpark geht es nämlich nicht um die Behandlung von Krankheiten. Gesundheitsförderung und Prävention sind die Schwerpunkte eines Aufenthalts hier.

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„Mit Initiativen wie ‚Tut gut‘ stärkt das Land Niederösterreich schon länger das Bewusstsein für Gesundheit“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Ein Projekt wie der Resilienzpark, das die Vorsorge in den Mittelpunkt stellt, habe im niederösterreichischen Gesundheitssystem bisher gefehlt: „Hier erfährt man, wie man sich richtig ernährt und wie man sich richtig bewegt. Diese Einrichtung, zwischen Tulln, Wien und St. Pölten gelegen, ist leicht erreichbar, architektonisch sehr gut gelungen und mit rund 100 Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber für die Menschen in der Region, ergänzte Mikl-Leitner.

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Gesundheitszentrum für Versicherte aller Kassen

„Mittels Kurantrag kann jeder diese Einrichtung in Anspruch nehmen, dieses Haus steht für alle Kassen offen“, hob Schnedl hevor. „Gesunde Personen können hier erfahren, wie sie ihre Arbeitsfähigkeit und Produktivität erhöhen und gleichzeitig ihre Lebensqualität und Lebenszufriedenheit verbessern“, fügte der ärztliche Leiter Thomas Dorner hinzu.

120 modern eingerichtete Einzelzimmer sorgen für eine angenehme Atmosphäre während des Aufenthalts. Ein großzügiger Ausdauer- und Kraftbereich, ein 25-Meter-Schwimmbecken sowie ein weitläufiger Motorikpark im Außenbereich lassen eine Vielzahl bewegungsfördernder Aktivitäten zu.

Die stationären Behandlungen gliedern sich in einen zweiwöchigen Basisaufenthalt und eine Folgewoche nach drei Monaten.