Umfahrung für die Sicherheit. Zur Entlastung des Ortsgebietes wird die Umfahrung Asparn - Kronau in Angriff genommen.

Von Alois Steinhauser. Erstellt am 20. April 2019 (04:30)
Bürgermeister Leopold Figl, Landesrat Ludwig Schleritzko, Bernhard Heinreichsberger, flankiert von seitens der Straßenmeisterei 2 Thomas Ederer und Rudolf Maurer.
Steinhauser

Auf einer über zehn-jährigen Planungsphase kann man beim Projekt Umfahrung Asparn zurückblicken, denn durch den Ausbau der Betriebsgebiete ist das Verkehrsaufkommen weiter angestiegen. Derzeit rollen rund 8.000 täglich durch Asparn.

Aus diesem Grund wurde zur Entlastung des Ortsgebietes vom Durchzugsverkehr, zur Erhöhung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und zur Steigerung der Lebensqualität die Planung der Umfahrung Asparn - Kronau in Angriff genommen.

Der angesetzte Baubeginn im Jahr 2011 musste immer wieder wegen vieler Probleme der Grundstücksablösen der jeweiligen Besitzer verschoben werden.

Nun erfolgte endlich der Spatenstich für die 2,8 km lange Umfahrungsstraße durch Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko, Bürgermeister Leopold Figl und Landtagsabgeordneten Bernhard Heinreichsberger.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,6 Millionen Euro wobei rund 1,1 Millionen Euro auf die Marktgemeinde Langenrohr für Lärmschutzwände, Einbauten und Radweg entfallen, rund 4,5 Millionen Euro auf das Land NÖ.

„Von der Marktgemeinde Langenrohr mussten auch rund 800.000 Euro an Grundablösung berappt werden und ich bin froh, dass kein Grundstücksbesitzer enteignet werden musste“, so Leopold Figl.

Mit der Fertigstellung ist im Oktober dieses Jahres zu rechnen.