Anrainer fühlen sich durch Parkplatz eingeengt

St. Andrä-Wördern: Die Carport-Wände des Parkplatzes grenzen knapp an das nächste Grundstück. Auch die Lichtverhältnisse sind dann nicht mehr optimal. Titz: „Werden das überprüfen.“

David Ulrich Erstellt am 06. Oktober 2021 | 04:31
440_0008_8197404_tul40_25_staw_tullner_str_garagen_junge.jpg
Die neu gebauten überdachten Parkplätze grenzen direkt an benachbarte Häuser an und werden manchen von ihnen möglicherweise die Morgensonne wegnehmen.
Foto: Ulrich

Gegenüber der Avanti-Tankstelle an der Tullner Straße entstehen bis November neue Wohnungseinheiten von „Junges Wohnen“. Einige Anrainer beschwerten sich allerdings kürzlich, nachdem die Carport-Wände des Parkplatzes aufgestellt wurden.

Die Betonwände der Autostellplätze grenzen nämlich sehr knapp an das nächste Grundstück mit Reihenhäusern an. Einigen von ihnen, besonders denjenigen, die weiter von der Hauptstraße entfernt liegen, nehmen diese Wände möglicherweise die Morgensonne weg. Silvia Mayer, eine Anrainerin, sagt dazu: „Das ist schon sehr verwegen. So ein Konstrukt hab‘ ich noch nie gesehen.“ Wenn man die Wände etwas zurückversetzt hätte, würde man sich auch nicht so eingeengt fühlen. Dann wäre sich möglicherweise ein Grünstreifen zwischen Gehweg und Carports ausgegangen. Außerdem ist die Einfahrtstraße zu den Stellplätzen einspurig, somit könnte es sich besonders in der Früh stauen, weswegen Mayer eine höhere Abgas-Belastung für Anrainer befürchtet.

Anzeige
Anzeige

Der Grund gehört der Gemeinde und wird von der Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen (SGN) bebaut.

Bürgermeister Maximilian Titz erklärt dazu: „Es ist nach der Bauordnung geplant. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da etwas nicht passt.“ Nichtsdestotrotz meint er: „Wichtig ist, dass sie (die Anrainer, Anm.) den Weg gehen und sagen ,das passt so nicht‘. Dann können wir uns an die Baufirma wenden und das überprüfen.“