Ein Fragebogen für die Forschung. Digitalisierte Bürgernähe wird erforscht. St. Andrä-Wörderner um Mithilfe gebeten.

Von Otto Sibera. Erstellt am 27. Juli 2019 (04:16)
Sibera
Judith Holzhöfer (l.) und Rotraud A. Perner (r.) befragten Obersekretär Peter Ohnewas zum Thema Bürgerbeteiligung in Zeiten der Digitalisierung.

Bürgermeister Maximilian Titz lud Rotraud A. Perner und Judith Holzhöfer vom ISS (Institut für Stressprophylaxe & Salutogenese) in das Gemeindeamt, wo sie den Obersekretär Peter Ohnewas zu „Bürgernähe im Zeitalter der Digitalisierung“ und Bürgerbeteiligungen in St. Andrä-Wördern befragten.

Digitalisierung bringt einerseits bereits kurzfristig verwaltungstechnische Vorteile, andererseits aber möglicherweise auch psychosoziale Nachteil – die Auswirkungen werden erforscht. Die Erhebung soll einerseits mittels Befragung der in den ausgewählten fünfzehn Gemeinden verantwortlichen Politiker, wie auch von den Bürgern vor sich gehen. St. Andrä-Wördern zählt zu den fünfzehn Gemeinden, von denen das ISS Erhebungen durchführt, wie die Bevölkerung aber auch die Gemeindevertreter positive wie negative Effekte der zunehmenden Digitalisierung einschätzt. Nicht jede Person kann oder will die Möglichkeiten der Online-Kommunikation mit Behörden nutzen, deshalb ist es wichtig, deren Wünsche zu erfahren: Wie ist der Ist-Zustand, was kann verbessert werden, was soll bleiben, wie es ist.