Gärtnerhof Distelfink macht Gemüse. Das junge Team orientiert sich an den Grundprinzipien der solidarischen Landwirtschaft. Vielfalt, Bio, Regional und hohe Qualität sind die Schlagworte am Hof.

Von Otto Sibera. Erstellt am 01. September 2019 (05:09)
Sibera
Daniel Steinlesberger, Jürgen Soecknick und Vizebürgermeisterin Ulrike Fischer freuen sich über frisches Gemüse.

Daniel Steinlesberger und Jürgen Soecknick stellten Vizebürgermeisterin Ulrike Fischer den Gärtnerhof „Distelfink“ in St. Andrä-Wördern, der regionales Gemüse anbaut, vor. Daniel Steinlesberger, Jürgen Soecknick und Julia Haider sind ein junges Team von Gemüsegärtnern, sie bauen ihren Betrieb gerade auf. Die jungen Unternehmer orientieren sich an den Grundprinzipien der solidarischen Landwirtschaft und Vertragslandwirtschaft.

Vielfalt, Regionalität, hohe Qualität und eine enge Beziehung zu den Konsumenten sind die Triebfedern ihres Handelns und Herzstück ihrer Arbeitsweise. Über 50 verschiedene Gemüse- und Kräuterkulturen bietet das Team an. „Unser Ziel ist es, eine kleinstrukturierte und nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen, die das Wohlbefinden von Mensch und Natur ins Zentrum stellt“, freuen sie sich über ihren Erfolg.

Mischung aus altbewährten Sorten und Raritäten

„Durch unsere Arbeit führen wir bio-intensiven Gemüsebau und biodiversitätsfördernde Praxis zusammen“, erkärt das Team. Sie produzieren frisches Gemüse in all seiner Geschmacksvielfalt und setzen dabei auf eine abwechslungsreiche Mischung aus altbewährten Sorten und Raritäten.

Kurze Wege und direkte Beziehungen zwischen Konsumenten und Produzenten stehen dabei im Vordergrund. Neben der landwirtschaftlichen Produktion sind Biodiversität und regionale Gemeinschaft ihre Herzensthemen – mit ihrer Arbeit versucht das Trio diese Bereiche zu verbinden.

„Unser Ziel ist es, eine kleinstrukturierte und nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen, die das Wohlbefinden von Mensch und Natur ins Zentrum stellt.“ Daniel Steinlesberger, Jürgen Soecknick und Julia Haider

„Seit Juni ist geöffnet, obwohl der Dauerregen im Mai keinen guten Saisonstart erwarten ließ“, so Daniel Steinlesberger. Geöffnet ist Dienstag und Freitag von 13 bis 18 Uhr.