Stadtgemeinde Tulln richtet Corona-Hotline ein. Telefonische Anlaufstelle ist ab sofort neben den Amtszeiten auch am Wochenende von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 02272 690 111 erreichbar und vor allem für Risikogruppen gedacht.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 13. März 2020 (17:00)
Bürgermeister Peter Eisenschenk: "Gerade jetzt ist es wichtig, gut aufeinander zu achten – und das ist auch ohne persönliche Nähe und unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien möglich."
Thomas Peischl

Die Stadtgemeinde Tulln hat für ihre Bürger eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet, die ab sofort neben den Amtszeiten auch am Wochenende von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 02272 690 111 erreichbar ist – insbesondere als Anlaufstelle für jene Risikogruppen, die Unterstützung bei Einkäufen und dringenden Erledigungen brauchen und dies nicht von Familie und Freunden erledigt werden kann. Als Stadt des Miteinanders versucht Tulln Anregungen zu geben, gerade in Zeiten von Corona auf einander zu achten und – unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien – dort zu helfen, wo Hilfe notwendig ist.

Es ist in der aktuellen Situation sinnvoll, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um die exponentielle Verbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen. „Räumliche Distanz bedeutet aber nicht, Menschen sozial völlig voneinander zu isolieren. Ich denke im Gegenteil, dass es gerade jetzt wichtig ist, gut aufeinander zu achten – und das ist auch ohne persönliche Nähe und unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien möglich. Seitens der Stadtgemeinde möchten wir den Bürgern daher eine Ansprechstelle bieten, wenn sie Fragen haben oder aufgrund der Einschränkung des sozialen Lebens Hilfe brauchen“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk.

Austausch mit anderen auch online

Die Stadtgemeinde weist außerdem auf die Facebook-Gruppe „Tulln hilft“ als Vernetzungs-Plattform hin. Diese regionale Gruppe bietet die Möglichkeit, sich konstruktiv mit anderen Bürgern auszutauschen, Infos zu erhalten und Hilfe anzubieten oder von anderen Hilfe zu erhalten. Die Gruppe wird von Stefanie Jirgal (Projektleitung der Initiative „Stadt des Miteinanders“) moderiert.