Kristian Aumann: „Wir tanzen auf einem Vulkan“

Erstellt am 01. November 2022 | 04:48
Lesezeit: 2 Min
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Kristian Aumann spricht sich vehement gegen den Krieg aus und bezeichnet diesen als Hydra, von welcher man drei Köpfe abschlagen kann, aber immer neue nachwachsen.
Foto: privat
Kristian Aumann will mit seiner Show ein Zeichen gegen Kriege setzen.
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Am Montag, 14. November, findet im Star Movie Tulln eine Stage und Screen Show geführt von Kristian Aumann statt. Der Name der Show ist hier Programm: „Die Friedensshow No More Wars & Give Peace A Chance“. „Das Ziel der Vorführung ist eine vehemente Fortführung gegen den Krieg. Gerade am Anfang waren da Spendenaktionen und eine Gegenbewegung“, erklärt Kristian Aumann. Diese seien jedoch anders als in den 60er Jahren zurückgegangen und es habe nicht dieselbe Kontinuität gegeben. „Wir haben einen Krieg im Vorhof von Europa. Er ist zugleich eine Weltgefährdung, denn er kann in einen dritten Weltkrieg enden. Wir tanzen auf einem Vulkan“, betont Kristian Aumann.

Die Friedensshow soll somit die Schrecklichkeiten des Krieges aufzeigen. „Sie soll als Dominoeffekt dienen“, meint Kristian Aumann. Mit ihr will man die Menschen zum Nachdenken anregen und einen alternativen Weg zeigen. „Es gibt einen Ausweg. Wir müssen nur an uns arbeiten“, stellt Kristian Aumann klar.

Als die zwei wichtigsten Punkte, um ein gesellschaftliches Zusammenleben zu gewährleisten sieht Kristian Aumann die Gleichheit und die Freiheit des Menschen. Neben den schlechten Dingen auf der Welt soll jedoch auch das Thema Liebe miteinbezogen werden, um zu zeigen, um was es eigentlich im Leben geht.

Auch der Tag der Friedensshow ist bewusst gewählt. Gerade am Montag sind viele Menschen schlecht drauf, weshalb man ihnen etwas Sinnvolles anbieten will. Der Besuch der Vorführung ist gratis und am Montag, 12. Dezember, ist eine Fortführung geplant.

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