Stein-Regen auf parkende Autos. Glück gehabt / Sprengungen der Feuerwehr ließen Steine regnen. Es gab zum Glück nur Sachschaden.

Erstellt am 19. September 2012 (00:00)
VON DORIS FIRMKRANZ

GREIFENSTEIN /  „Unglaubliches Glück, dass keine Personen zu Schaden kamen“, hatten laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger drei Sprenggruppen es NÖ Landesfeuerwehrverbandes, die letzten Samstagnachmittag im Steinbruch in Greifenstein eine Sprengung durchführten.

Ziel war es, einen riesigen Felsbrocken, der abzurutschen drohte, durch gezielte Sprengung zu zerkleinern. Was die Experten jedoch nicht wissen konnten, war, dass der Gesteinsbrocken von größeren Hohlräumen durchzogen war. Daher stimmten die Berechnungen nicht mehr und die Detonation war zu stark.

In der Folge regnete es Steine (bis zu 4 kg schwer) 150 Meter weit auf den Parkplatz beim Strombauamt, wo zu der Zeit gerade ein Fest stattfand. Bilanz: Zwei Autodächer wurden durchschlagen, einige mehr beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Resperger bedauert den Vorfall und versichert, dass die Feuerwehr für die entstandenen Schäden aufkommen wird. Es soll sich dabei um rund 5.000 Euro handeln.