Eschensterben: 260.000 Euro Schaden für Stadt Tulln. Der Stadt Tulln ist durch das Eschensterben bisher bereits ein Schaden von etwa 260.000 Euro entstanden.

Von APA Red. Erstellt am 06. Oktober 2017 (11:17)
APA (Egarter)
Viele Bäume mussten gefällt werden

Wiederaufforstungskosten seien in dieser Summe noch nicht berücksichtigt, teilte das Rathaus am Freitag mit. Tausende Bäume hatten gefällt werden müssen. Eine andere Entscheidung wäre laut einem Sachverständigen grob fahrlässig gewesen.

Das Fälle der Eschen wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung nachträglich legitimiert. Der Aussendung der Stadt zufolge stimmten alle Fraktionen mit Ausnahme der Grünen - einen Gegenstimme, drei Enthaltungen - dafür. Die Beeinträchtigung des Budgets durch das Eschentriebsterben werde aufgrund der notwendigen Aufforstungsarbeiten weiter steigen.

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Der gerichtlich zertifizierte Sachverständige Rainer Prosenz informierte den Tullner Gemeinderat über Hintergründe und aktuelle Sachlage zum Eschensterben.
 

Der Sachverständige Rainer Prosenz erläuterte, dass "eine klare Gefahr für Menschenleben" bestanden habe. Die Sicherheit auf den vielen Wegen im Wasserpark und im Aubad hätte nicht mehr garantiert werden können. Weil die Stadtgemeinde von der Gefahr gewusst habe, wäre Bürgermeister Peter Eisenschenk (ÖVP) im Schadensfall vor Gericht zur Verantwortung zu ziehen gewesen.