Digitales in Farbe. Micha Wille zeigt in der Kunstwerkstatt Werke zu radikal subjektiven Themen mit Hang zur Selbstverspottung.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 17. November 2019 (05:40)
Künstlerin Micha Wille mit Kunsthistorikerin Katharina Kielmann bei der Vernissage in der Kunstwerkstatt.
Urbanitsch

Mit den großformatigen Bildern von Micha Wille wurde die Kunstwerkstatt in einen Farbenrausch getaucht. „Ich fiebere seit fünf Jahren auf diesen Moment“, erklärte Szilvia Ortlieb, die Willa Miche in der KWT begrüßte. Interessante Erklärungen zu den ästhetischen Bildern der Künstlerin gab die Kunsthistorikerin Katherina Kielmann.

Die „geilen“ Werke, wie sie schon im Vorfeld angekündigt wurden, befassen sich mit radikal subjektiven Themen, mit Selbstrettung und -verspottung. Analoge Werte aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft werden beeindruckend farbenfroh mit Mischtechnik umgesetzt.

Auch der ganz aktuelle modische Schlangentrend, die Verarmung der Gefühlswelten, Katzenvideos und Zombieformalismus - alles mit ästhetischem Anspruch sind noch bis 24. November, Sa. und So., 14 bis 18 Uhr zu sehen.