Event: Egon Schiele und die Frauenwelt. Das Tullner Egon Schiele Museum bietet auch heuer wieder die Gelegenheit, den Menschen hinter dem Ausnahmekünstler besser kennenzulernen.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 11. Juni 2019 (07:23)
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Bereits im Vorjahr trafen einander die beiden Schiele-Fans Alessandra Comini und Christian Bauer im Tullner Museum.

Es gibt kaum jemanden, der über Egon Schiele besser Bescheid weiß als Alessandra Comini. Die anerkannte Schiele-Forscherin war mit den Schwestern des Künstlers Melanie und Gerti sowie mit Schwägerin Adele Harms befreundet. Gemeinsam mit Kulturredakteurin Almuth Spiegler wird sie am Donnerstag, 13. Juni, im Museum an der Donaulände im Gespräch mit Schiele-Kenner Carl Aigner Egon Schieles Verhältnis zu Frauen beleuchten. Die Veranstaltung (Titel „Feminism of my own“) beginnt um 18.30 Uhr.

Zum Diskussionsabend „Wahrheit und Fiktion: Zum Film ‚Tod und Mädchen‘“ sind abermals Alessandra Comini sowie Roman- und Drehbuchautorin Hilde Berger am Samstag, den 15. Juni, um 16 Uhr zu Gast. Die Wissenschaftlerin und Krimi-Autorin Alessandra Comini diskutiert mit der Roman-Autorin Hilde Berger darüber, wie weit Literatur und Film historisch nicht belegte Momente einer Biografie künstlerisch ausgestalten dürfen. Moderieren wird das Gespräch Christian Bauer, Direktor der neuen Landesgalerie in Krems und Kurator des Egon Schiele Museums in Tulln. Den Film „Egon Schiele: Tod und Mädchen“ gibt es dann am Sonntag, 16. Juni um 11 Uhr zu sehen. Im Herbst setzt sich der Veranstaltungsreigen mit der szenischen Lesung „Wally – Muse, Modell, Mensch“ am Sonntag, 15. September, 11 Uhr, fort. Mit „Das Leben des Egon Schiele“ wird schließlich am Donnerstag, 17. Oktober, 18.30 Uhr Journalist, Autor und Übersetzer Gregor Mayer die Wechselwirkungen zwischen Biografie und Werk beleuchten.

Der Besuch der Veranstaltungen ist im Eintritt zum Museum inkludiert.