Tulln

Erstellt am 17. Januar 2017, 13:23

von NÖN Redaktion

FF trainierte Eisrettung. Aufgrund der anhaltenden kalten Temperaturen sind alle stehenden Gewässer mit einer Eisdecke überzogen, jedoch ist nicht überall eine tragfähige Eisstärke vorhanden, wodurch es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Die Stadtfeuerwehr Tulln nahm das zum Anlass, die Rettung von im Eis eingebrochenen Personen zu üben.

Die Ausbildungseinheit wurde vom Feuerwehrtechniker Markus Drapela-Mayer, mit Unterstützung der Sport- und Feuerwehrtaucher Alfred Eisler, Hannes Mann und Andreas Schubert ausgearbeitet und abgehalten. 

Verschiedene Methoden

Nach einer Besprechung der verschiedenen Rettungsmethoden ging es in die Praxis. Es wurden verschiedene Rettungsmöglichkeiten angewendet und geübt, so etwa das Retten der Person mittels Steckleiterteilen, Spineboard, Feuerwehrschläuchen aber auch ohne technische Hilfsmittel. Der wesentlichste Punkt bei der Ausbildung ist jedoch die Selbstsicherung der Feuerwehrmitglieder.

Auch wenn die Feuerwehr sich für einen möglichen Einsatz gut vorbereitet, wird eindringlich vom Betreten zugefrorener Wasserflächen gewarnt.