Kein Faschingsumzug in der City

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 04:50
Lesezeit: 2 Min
Fasching Symbolbild
Foto: shutterstock.com/rawf8
Bors (FPÖ) kritisiert Absage. Höckner (TVP) stellt neues Konzept für 2024 in Tulln in Aussicht.
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Andreas Bors, FPÖ.
Foto: FPÖBezirk Tulln

Nach zwei Jahren ohne Faschingsumzug freuten sich viele wieder auf das beliebte Spektakel.

Doch auch 2023 werden keine „Tulli, Tulli!“-Rufe durch die Stadt hallen. „Ein weiterer Schlag ins Gesicht, besonders für die Wirtschaft und Gastronomie“, sagt dazu FPÖ-Gemeinderat Andreas Bors. Das Event habe jedes Jahr tausende Menschen in die Innenstadt gelockt. „Die TVP gibt zwar vor diese bereichern zu wollen, versagt aber bei der wahrscheinlich größten und beliebtesten Veranstaltung“, sagt Bors. Ausreden wie Corona oder Baustelle in der Bahnhofstraße lasse er nicht gelten. Er sieht darin „das Ergebnis wochenlanger Versäumnisse von Bürgermeister Eisenschenk und seiner TVP“.

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Peter Höckner, TVP. Foto: privat
Foto: zVg

Kritik die TVP-Fraktionssprecher Peter Höckner zurückweist: „Das Tullner Innenstadtmarketing wurde vor kurzem ausgezeichnet und zählt zu den besten im Land. Wir wollen keine halben Sachen.“ Durch die Sperre der Bahnhofstraße fallen auch Karls- und Kirchengasse für den Faschingsumzug aus. Das bringe für die Logistik erhebliche Probleme. „Wir arbeiten an einem völlig neuen Konzept für das Jahr 2024“, sagt Höckner. Zuletzt hätten sich zudem Stimmen gemehrt, die den Faschingsumzug mehr als eine Belästigung als eine Belustigung empfanden.

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