Lange Nacht der Kirchen im "neuen Gewand". Ein neues Konzept soll Tullns spirituelle Orte bei der Langen Nacht der Kirchen den Menschen näher bringen. Dazu wird auch der Tulli Express im Einsatz sein.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 23. Februar 2020 (03:07)
Ulrike Nindler, Helmuth Riegler, Eva Tiefenbacher (evang.), Dragano Lazarevic (serb.orth.), Stefanie Jirgal (Org.), Veljko Savic (serb. orth.), Michael Vogler (Org.), Wolfgang Apfelthaler (Kath.), Kusur Senad (bosnisch-islam.), Reginald Ejikeme (kath.), Admir Muratovic (serb.orth.), Christoph Kowalski und Gerda Haslhofer (kath.).
HU

„Die Menschen sollen sehen, wie die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften aussehen“, erklären die Projektleiter der Stadt des Miteinanders, Stefanie Jirgal und Michael Vogler als Vertreter der Stadtgemeinde Tulln.

So wird bei der Neugestaltung der Langen Nacht der Kirchen am 5. Juni der Tulli Express sechs spirituelle Orte anfahren, darunter der jüdische Friedhof, die Serbisch-Orthodoxe Kirche, die katholischen Pfarren St. Stephan (inkl. Karner) und St. Severin, die Moschee des bosnisch-islamischen Zentrums sowie die Evangelische Pfarrgemeinde.

Rund 20 bis 30 Minuten wird der jeweilige Aufenthalt an den spirituellen Orten dauern.

Dabei werden die unterschiedlichsten Programmpunkte angeboten. Bei der letzten Station steht darüber hinaus das gemütliche Beisammensein am Programm. „Es ist eine Reise von Ort zu Ort, der Aspekt war, den Menschen die spirituellen Räume näher zu bringen“, so Michael Vogler.