Pfarrer Schwinner feierte seinen 70er.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 16. Januar 2018 (14:51)

Was für ein Fest: 1.536 Jahre Hl. Severin und der 70. Geburtstag von Pfarrer Anton Schwinner. Kein Wunder, dass die Pfarrkirche von Tulln St. Severin bis auf den letzten Platz gefüllt war.

„Es bedurfte einiger Planung, dass dieser Tag genau auf einen Sonntag fällt“, scherzte Toni Schwinner zu Beginn der Messe, um sich im nächsten Atemzug demütig zu zeigen: „Es ist ein Freudentag. Ich habe auch viele Begräbnisse von Menschen gehalten, die dieses Alter nicht erreicht haben.“

Und dafür steht T.O.N.I.

Zum Festtag hatte sich seine Pfarrgemeinde einiges einfallen lassen. Ulrike Bader und Wolfgang Apfelthaler hielten die Laudatio, die von der guten Seele der Pfarre, Heidi Hammer (die krankheitsbedingt beim Fest fehlte) verfasst worden war. Anekdoten aus der Jugend des beliebten Pfarrers fehlten ebenso wenig wie die Erklärung des Vornamens: T wie tüchtig, O wie organisiert (sein legendärer Kalender), N wie neugierig und I wie inspirierend. Aber auch die Kirchengemeinde kam darin mit vielen Sätzen über „ihren“ Seelsorger zu Wort.

Bürgermeister Peter Eisenschenk hielt eine sehr persönliche Rede, in der er auch versuchte, das Geheimnis von Schwinners Erfolg zu ergründen: „Als meine Mutter nach einer der ersten Messen in der Pfarre St. Severin nach Hause kam, meinte sie nur: ,Der neue Pfarrer, der ist so liab.‘“