Künstliche Intelligenz analysiert jetzt den Hausmüll. Mit künstlicher Intelligenz soll das Bewusstsein im Umgang mit Müll geschärft werden. Die Technologie dafür ist im Müllsammel-Fahrzeug integriert.

Von Gabi Gröbl. Erstellt am 18. Oktober 2019 (04:42)
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Ralf Mittermayer (Saubermacher), Hans Roth (Saubermacher), Maria Zesch (Magenta), und GVA Präsident Alfred Riedl.

In den Gemeinden Judenau-Baumgarten, Sieghartskirchen und Wolfsgraben testen die Firma Saubermacher und der GVA-Tulln in einem Großprojekt die Auswirkungen von Direkt-Feedback auf das Mülltrennverhalten der Bürger. Ein im Müllsammel-Fahrzeug eingesetzter Wertstoffscanner analysiert die Zusammensetzung des Abfalls. Unter anderem wird erkannt, ob sich Glas oder Kunststoffe im Restmüll befinden. Die Bürger erhalten mittels SMS oder App eine direkte Rückmeldung über die Trennqualität. Das „Digitale Schwarze Brett“, entwickelt von Magenta, wird hier erstmals eingesetzt und ermöglicht auch die Analyse in Mehrparteienhäusern.

„Das ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, weil umweltfreundliches Verhalten unmittelbar belohnt und positiv verstärkt wird“, erklärt Vorstandssprecher Ralf Mittermayer. GVA Präsident Alfred Riedl: „Die positiven Projekterfolge in der Steiermark haben mich veranlasst die Technologie auszuprobieren.“