„Green Smart City“: Tullns Gartenstadt wird digitaler

Tulln setzt auf effiziente Datenübertragung.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 04:21
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Neu gepflanzte Bäume sollen in Tulln künftig mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet und mittels LoRaWAN vernetzt werden. Im Bild: Peter Eisenschenk, Jochen Danninger und Lucas Sobotka.
Foto: NLK Burchhart

Die Gartenstadt soll zunehmend auch zur digitalen Stadt damit zur „Green Smart City“ werden. Gerade in Umsetzung befindet sich beispielsweise der Einsatz von „LoRaWAN“-Technologien.

Ein „Longe Range Wide Area Network“ ermöglicht energieeffizientes Senden von Daten über lange Strecken. Damit können beispielsweise hunderte Sensoren innerhalb eines Netzwerks verwaltet und so eine Vielzahl von „Internet of Things“-Anwendungsfälle verbunden werden.

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Sensoren für Bäume & zur Mikroklima-Überwachung 

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Energiebedarf. So können die Sensoren bis zu zehn Jahre ohne Batteriewechsel betrieben werden, was auch geringen Wartungsaufwand bedeutet.

Ab 2023 möchte Tulln mit folgenden Anwendungen starten: Die jährlich etwa 100 neuen „Straßenbäume“ und bestimmte Grünräume sollen mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet werden, die die Bodenfeuchtigkeit messen, um Bewässerungsintervalle zu optimieren. In Kleinsammelzentren sollen Sensoren eingesetzt werden, um die Abholungsintervalle zu optimieren.

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Last but not least sollen „City Sensoren“ an neuralgischen Punkten das Mikroklima (Wetter, CO₂, Feinstaub, etc) überwachen. „Unser Ziel ist es auch laufend unsere Erfahrungen mit anderen Städten und Gemeinden zu teilen, um neue Technologien begreifbar und erfahrbar zu machen“, sagt dazu Digitalisierungsstadtrat Lucas Sobotka.