„Weihnachtshaus“ in Wagram am Wagram: Stromkosten sind kein Thema

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 05:34
Lesezeit: 2 Min
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Das Weihnachtshaus in Wagram am Wagram gehört landesweit zu den meistbesuchten seiner Art.
Foto: Rapp
Probebeleuchtung erfolgte bereits in der vergangenen Woche. Lichterpracht gibt es mittlerweile seit 30 Jahren.
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„Seit dem letzten Augustwochenende ist Familie Tirok mit dem Aufbau der Weihnachtsbeleuchtung für ihr „Weihnachtshaus“ in der Flurgasse beschäftigt. „Heuer stellen wir unseren eigenen Rekord ein und werden erstmals mehr als 220.000 LED-Lichter verwenden“, verrät Herbert Tirok nicht ohne Stolz.

Obwohl derzeit landauf landab von den enorm gestiegenen Stromkosten gesprochen wird, hat Herbert Tirok keine Bedenken. Er hat seine Stromkostenabrechnung schon erhalten. Es sei „im Rahmen“ geblieben, meint er gegenüber der NÖN.

Täglich ab 16.45 Uhr, Garten bis 19 Uhr geöffnet

Für seine Weihnachtsbeleuchtung rechnet Herbert Tirok mit Stromkosten von rund 900 Euro. „Wir ziehen das durch. Wer weiß, ob nicht in Zukunft irgendwann der Stromverbrauch für die Haushalte limitiert wird, dann gibts eh keine Weihnachtsbeleuchtung mehr.“

„Wir wurden zeitgerecht mit dem Aufbau der LED-Lichter und über 170 beleuchteten Figuren fertig und konnten Probebeleuchtung durchführen“, freut sich Herbert Tirok.

Die Lichterpracht, die es schon seit 1992 in der Wagramer Flurgasse gibt, kann jetzt bis 6. Jänner 2023 täglich zwischen 16.45 und 21.30 Uhr bewundert werden. Der Garten ist bis 19 Uhr geöffnet. Anmeldung empfohlen: 0664/5410418.

Der Besucheransturm dürfte auch heuer wieder nicht zu knapp sein. Täglich kommen die Menschen, um dieses landesweit nahezu einmalige leuchtende Weihnachtswunder eingehend zu bewundern.

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