Lange Durststrecke für Umfahrung endet. Pünktlich um 12.30 Uhr gab Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko die Umfahrung Asparn-Kronau für den Verkehr frei.

Von Alois Steinhauser. Erstellt am 28. November 2019 (03:44)
Andreas Figl, Christoph Kaufmann, Johann Marihart, Leopold Figl, Ludwig Schleritzko, Rainer Irschik, Bernhard Heinreichsberger und Rudolf Maurer geben die Umfahrung frei.
Steinhauser

Geplant wurde bereits im Jahr 2008, nach zahlreichen Verschiebungen wurde die neue Straße nun eröffnet. Nach der Freigabe wurde eine Edelkastanie gesetzt, als Symbol für die Bäume, die für die Umfahrung in der Herrenau gerodet werden mussten.

Anschließend lud Bürgermeister Leopold Figl alle Ehrengäste, unter ihnen Bezirkshauptmann Stv. Josef Wanek, Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann, Landtagsabgeordneter Bernhard Heinreichsberger, Straßenbaudirektor Rainer Irschik, Johann Marihart (Agrana), Firmenvertreter und Gemeindebürger ins Feuerwehrhaus zur Feier ein.

Leopold Figl, Ludwig Schleritzko, Johann Marihart und Rainer Irschik pflanzten eine Edelkastanie, als Symbol für die vielen Bäume, die dem Bau weichen mussten.
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Schleritzko betonte die „Verkehrssicherheit, die durch die Umfahrung für Asparn und Kronau gewährleistet wird.“

Die 2,9 Kilometer lange Umfahrungsstraße beginnt im Kreisverkehr südlich der Rosenbrücke und mündet im Westen bei der Kreuzung L112/L2153/L2154, die im Zuge des Projekts als Kreisverkehr gestaltet wurde. Bei der Herrenau wurde eine rund 1.240 Meter lange und 2,5 Meter hohe Schutzwand, und beim Kreisverkehr B19 eine beleuchtete Radwegunterführung, errichtet.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 5,6 Millionen Euro, davon entfallen 1,1 Millionen auf die Marktgemeinde Langenrohr und rund 4,5 Millionen auf das Land Niederösterreich. Die Agrana Stärke GmbH gewährte der Marktgemeinde eine große finanzielle Unterstützung bei der Lärmschutzwand, als Umweltschutzmaßnahme in Zusammenhang mit dem Bau der Umfahrung.