Tulln als „Stadt der kurzen Wege“. Um sich aus erster Hand über Projekte in Sachen Klima- und Umweltschutz zu informieren, kamen viele Interessierte zum Treffen ins Tullner Atrium.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 29. Oktober 2020 (03:22)
Bürgermeister Peter Eisenschenk lud zum Umweltstammtisch. Mit dabei u.a. auch Stadtamtsdirektor Viktor Geyrhofer, Hannes Sanda (Stadtgemeinde), Obergärtnerin Marie Therese-Heckl, Matthias Zawichowslki (Car-Sharing).
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„Jeder von uns soll Botschafter für Umweltschutz sein“, meinte Bürgermeister Peter Eisenschenk beim Umweltstammtisch, wo den Besuchern ein interessanter Einblick in bereits bestehende Maßnahmen zum Klimaschutz sowie künftige Projekte geboten wurde. Die Gartenstadt ist dabei Vorreiter in vielen Bereichen. Niedrig-Energiehäuser oder Passivhäuser, Straßenbeleuchtungsprojekte, die gemeindeeigene Photovoltaikanlage sowie der neue Kindergarten in Neuaigen sind nur einige Beispiele.

Innovative Projekte, wie das Pilotprojekt in der Staasdorfer Straße, wo aus der vorbeifließenden Wasserleitung Wärme entsteht sowie die Umstellung von Bus auf Shuttles, die vier Routen abdecken werden, davon eine Stadtroute, stehen vor der Umsetzung. „Tulln soll die Stadt der kurzen Wege sein“, so Eisenschenk. Der öffentliche Bereich soll attraktiver gestaltet werden.

Klimafitter durch Grünraumgestaltung soll auch der Parkplatz rund um das Minoritenkloster werden. Johannes Hohenegger von „BirdLife“ informierte in seinem Vortrag über die vom Aussterben bedrohten Greifvögel in Österreich.