Urban Knitting in Königstetten zerstört. Schülerin „bestrickte“ Schild. Das Kunstwerk war aber nur kurze Zeit zu bewundern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 31. März 2021 (04:12)
Schülerin strickte Verkehrsschildhalterung ein. Unbekannter zerstörte das Schulprojekt.
privat, privat

Urban-Knitting, ein internationaler Trend, Gegenstände im öffentlichen Raum mit Handarbeiten zu überziehen, wurde in der Marktgemeinde Königstetten gestartet.

Wie es dazu kam: Im Rahmen eines Schulprojektes des Gymnasium Tulln waren die Schülerinnen und Schüler angehalten, Gegenstände, die für alle sichtbar sind, mit Häkel- und Strickkunst zu überziehen (Urban Knitting). Nach Rücksprache mit Bürgermeister Roland Nagl wurde vereinbart, das Verkehrszeichen in der Kirchengasse zu „bestricken“. Voll Enthusiasmus ging die Schülerin ans Werk und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Aber wie es im Leben so ist: Irgendjemand stört immer etwas und so ist das kleine Kunstwerk aus ungeklärten Gründen wieder weg. Zurückgeblieben ist eine engagierte aber traurige Schülerin, verständnislose Eltern und eine „zufriedene Person“, die für Ordnung gesorgt hat. Aber das Verkehrszeichen ist noch immer da. Wie Urban-Knitting abläuft, findet man im Internet. Also an alle handwerklich Geschickten: Ran an die Strick- und Häkelnadeln!

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