Zwentendorf ist Vorreiter im Pilotprojekt. Die Marktgemeinde Zwentendorf ist Vorreiter im Pilotprojekt mit neun ausgebildeten Projektleiterinnen.  

Von Maria Knöpfl. Erstellt am 24. März 2020 (03:44)
Bürgermeisterin Marion Török mit Christa Falkner, Christine Hengl, Katharina Kühtreiber, Petra Petschko, Andrea Ambrozy, Anke Diekmeyer, Traude Mocker, Stefanie Kropfberger, Isabella Steininger, Beate Hofbauer und Rosa Maria Eglseer.
privat

Im Donauhof fand der feierliche Abschluss der Weiterbildung der ersten neun Projektleiterinnen der „Vitalen Gemeinde“ statt. Zwentendorf ist damit in der Leaderregion Donau-NÖ Mitte ein Vorreiter.

„Früher hatten die Gemeinden noch einen „Versorgungsauftrag, heutzutage möchten die Bürger jedoch selbst ihre Ideen für ihre Region umsetzen“, weiß die engagierte Bürgermeisterin Marion Török zu berichten und weiter: „Wir alle sind „GemeinwohlpionierInnen“, weil das die größte Chance für eine vitale Zukunft in unserer Region ist. Dafür stellt die Gemeinde auch Finanzen und personelle und räumliche Ressourcen zur Verfügung.“ Die Marktgemeinde Zwentendorf unterstützt das Projekt „Vitale Gemeinde“ mit 70 Prozent. „Die restlichen Fördermittel stammen von der EU, dem Bund und dem Land Niederösterreich“, erklärt Leader-Geschäftsführerin  Susanne Gugerell.

Sinn einer „Vitalen Gemeinde“ ist es, ein Miteinander im Ort und in der Region zu stärken, sich gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein. 2019 begannen elf Bürgerinnen mit der Weiterbildung zur Projektleitung.

Fünf Projekte konnten mit einem Einsatz von mehr als 2.500 ehrenamtlichen Stunden bereits umgesetzt werden. Dies sind „Los geh ma“ mit dem Anreiz, sich zu bewegen. In der „Schatzkiste“ wird eine Historie der Nachkriegszeit entstehen. Bei der „Zeitbank“ will man sich gegenseitig Zeit geben und Zeit nehmen. Das „Generationen Café“ ist ein Treffpunkt für alle Generationen, es wird die elf Dörfer der Gemeinde verbinden, denn es geht auch On-Tour. Ein Highlight ist das „Vitale Frühstück“, das seit Juli 2018 bereits 40-mal im Sozialzentrum stattfand. Eine weitere Projektgruppe widmet sich dem Thema NUN - Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit, der „Kick off for future“ am 18. April wird der Höhepunkt sein.