Wirtschaftsgespräch: Wir-Gefühl ist im Entstehen. Zum Thema „Auflösung Bezirk Wien-Umgebung“ wurde über Änderungen für Bezirksstellen und Bürger konferiert.

Von Bernhard Steinböck. Erstellt am 10. Februar 2017 (13:06)
NOEN, Steinböck
Günter Kraft, Günther Mörth, Anton Trauner, Christian Bauer, Sonja Zwazl, Alfred Riedl, Josef Wanek, Hans Shultheis und Franz Wiedersich beim harmonischen Wirtschaftsgespräch.

Seit 1. Jänner gibt es den Bezirk Wien-Umgebung nicht mehr, die Stadtgemeinde Klosterneuburg ist nun Teil des Bezirkes Tulln, was anfänglich auf Klosterneuburger Seite für Unverständnis gesorgt hat.

„Für viele kam es doch sehr überraschend. Da redet man einerseits von Bürgernähe, und dann prangt plötzlich das Schild ‚BH Tulln‘ in Klosterneuburg“, zeigt WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl Verständnis für wütende Bürger.

Froh ist die Klosterneuburgerin über die Aufrechterhaltung der WK-Bezirksstelle in der Babenbergerstadt.

Aufgrund der Umwälzungen kommt es beim AMS zur Reduktion, so Tullns Standortleiter Hans Schultheis: „Wir sind als AMS-Bezirk nicht größer, sondern kleiner geworden, da wir schon vorhin die Bereiche Klosterneuburg und Purkersdorf mit sechs Gemeinden hatten, diese sechs ressortieren jedoch nun nach St. Pölten.“

Für die geografisch vergrößerte Bezirkshauptmannschaft bedeutet dies auch ein Plus von 40 Bediensteten. Die Hälfte davon wird dabei in Klosterneuburg angesiedelt sein. „Somit hat Klosterneuburg eine Außenstelle bekommen, in der alle Leistungen angeboten werden, die das Bürgerbüro betreffen, wie das Ausstellen von Reisepass und Führerschein“, merkt BH-Stellvertreter Josef Wanek an.