Weingut Fritz ist Salonsieger. Roter Veltliner 2019, Ried Mordthal gewann in Kategorie „autochthone Rebsorten“.

Von Lena Grolig. Erstellt am 03. September 2021 (05:42)
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Irene und Josef Fritz (Mitte) nahmen die Auszeichnung im Beisein von Nationalratsabgeordneten Johannes Schmuckenschlager und Diana Müller (Österreichische Weinkönigin) von Chris Yorke und Gerhard Wohlmuth von Österreich Wein Marketing GmbH entgegen.
Anna Stöcher

Der Salon Österreich Wein hat aus 270 Weinen 17 Salonsieger gekürt. Darunter wurde auch ein Wein vom Wagram mit der Trophäe ausgezeichnet.

„Wer Roter Veltliner sagt, sagt Fritz!“ So steht es auf der Homepage des diesjährigen Salonsiegers vom Wagram, dem Weingut Josef Fritz aus Zaußenberg zu lesen. Dabei ist dieser edle Tropfen, angebaut in der Gemeinde Ruppersthal, alles andere als einer der bekannten Klassiker. Das liegt daran, dass er zu den sogenannten autochtonen Rebsorten gehört.

„Es sind Sorten, die nur lokal ihre Verbreitung finden und nicht im ganzen Land oder sogar international angebaut werden, was zur Zeit mit der Regionalität sehr im Trend liegt“, so beschreibt der stolze Winzer diese Kategorie von Weinen. Dazu gehören unter anderem auch die Sorten Rotgipfler, Zierfandler, Gemischter Satz und Frühroter Veltliner.

Doch was macht diesen Wein so besonders? Die Antwort des Winzers lässt die Kontinuität erahnen, die hier mit großer Konsequenz verfolgt wird. „Roter Veltliner ist in unserem Weingut seit mehr als 30 Jahren vertreten. In dieser Lage haben wir ihn seit 15 Jahren, wobei wir in den letzten drei Jahren zwei Mal Salonsieger wurden.“

Mit solch engagierten Winzern lässt sich erahnen, dass es um diese besondere Kategorie an Weinen auch die nächsten Jahre nicht still werden wird.